Diese Ausgabe von Pensions at a Glance ist dem Gedenken an Edward Whitehouse gewidmet, der im September 2025 im Alter von 56 Jahren gestorben ist.
In den 1990er und 2000er Jahren war Ed bei der OECD tätig, wo er Leiter der Abteilung Analyse der Rentenpolitik wurde. Er war für die Koordinierung der Studie Pensions at a Glance zuständig und verfasste einen großen Teil der ersten Ausgaben selbst. Er etablierte die Studie als Standardwerk nicht nur für internationale Vergleiche der Rentensysteme, sondern auch für aufschlussreiche Analysen bestimmter Bereiche der Rentenpolitik. Es gelang ihm in eindrucksvoller Weise, analytische Exzellenz mit eleganten und klaren Erklärungen komplexer Probleme zu verbinden. Sein Vermächtnis wird fortbestehen, bei der OECD, aber auch in der Gemeinschaft der Rentenexpert*innen, die sich weiterhin stark auf die von ihm entwickelten analytischen Modelle stützt.
Diese elfte Ausgabe von Pensions at a Glance bietet ein breites Spektrum von Indikatoren für den Vergleich der Rentenpolitik und ihrer Ergebnisse in den OECD-Ländern. Wo dies möglich ist, werden diese Indikatoren auch für die anderen großen Volkswirtschaften angegeben, die Mitglieder der G20 sind. Zwei Sonderkapitel bieten einen Überblick über das Tempo der Bevölkerungsalterung und die jüngsten Rentenreformen (Kapitel 1) sowie eine eingehende Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Renten (Kapitel 2).
Der vorliegende Bericht wurde von der Abteilung Sozialpolitik der OECD-Direktion Beschäftigung, Arbeit und Sozialfragen (ELS) ausgearbeitet. Hervé Boulhol leitete das Team und war unter der Aufsicht von Monika Queisser (Senior Counsellor und Leiterin der Abteilung Sozialpolitik) für die Überprüfung und Aufarbeitung der Kapitel zuständig. Von unschätzbarem Wert war darüber hinaus die Unterstützung, die Angehörige der öffentlichen Verwaltungen in den einzelnen Ländern und insbesondere die Delegierten im OECD-Ausschuss für Beschäftigung, Arbeit und Sozialfragen und in der OECD-Arbeitsgruppe Sozialpolitik sowie die Mitglieder der OECD-Sachverständigengruppe Renten der Arbeit an diesem Bericht zukommen ließen.
Kapitel 1 zum Thema jüngste Rentenreformen wurde von Wouter De Tavernier verfasst. Kapitel 2 mit dem Titel „Geschlechtsspezifische Rentenlücke“ wurde von Maciej Lis unter Mitwirkung von Cemre Dane verfasst, die zu diesem Zeitpunkt Praktikantin von der Ludwig-Maximilians-Universität München war. Andrew Reilly hat die Kapitel 3 bis 8 geschrieben und die darin enthaltenen Indikatoren berechnet, während Kapitel 9 von Romain Despalins unter Mitwirkung von Pablo Antolin und Stéphanie Payet von der Direktion Finanz- und Unternehmensfragen (DAF) verfasst wurde. Maxime Ladaique war für die Erstellung von Tabellen und Abbildungen zuständig. Hanna Varkki, Marie-Aurélie Elkurd und Alastair Wood haben das Manuskript für die Veröffentlichung und die Infografiken erstellt.
Wir danken den zahlreichen Angehörigen der öffentlichen Verwaltungen in den einzelnen Ländern sowie Carole Bonnet (INED), Emmanuel Bretin und Frédérique Nortier Ribordy (Conseil d’orientation des retraites) für ihre hilfreichen Kommentare und den Kolleg*innen im OECD-Sekretariat, insbesondere Romain Despalins, Stéphanie Payet und Jessica Mosher (DAF), Valerie Frey und Jasmin Thomas (ELS). Stefano Scarpetta (Leiter der Direktion ELS) und Mark Pearson (Stellvertretender Leiter der Direktion ELS) haben ebenfalls wertvolle Kommentare beigesteuert. Die OECD dankt der Europäischen Union für ihre Unterstützung.