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Weiterhin große Lücke zwischen CO2-Bepreisung und tatsächlichen CO2-Klimakosten

Trotz einiger Fortschritte liegen die Preise für energiebedingte CO2-Emissionen noch immer weit unter dem, was ihren Klimakosten entsprechen würde. Das zeigt eine Vorveröffentlichung von Daten aus der OECD-Studie Effective Carbon Rates 2021, die Ende April erscheint.

Die Studie untersucht die aus Steuern und Emissionshandel resultierenden Preise für CO2- Emissionen in den 44 OECD- und G20-Ländern. Diese Länder verursachen zusammen 80 Prozent des weltweiten energiebedingten Kohlenstoffausstoßes. Geht man von dem mittleren Schätzwert aus, der die tatsächlichen Kosten von CO2-Emissionen in 2020 pro Tonne bei 60 Euro ansetzt, so zeigt sich: Selbst die Länder mit der höchsten CO2-Bepreisung liegen weit darunter.