Impulsvortrag: Sebastian Ordelheide, OECD
Im Anschluss Diskussion mit:
Amy Kirchhoff, Bundesschüler*innenkonferenz
Konrad Körner, MdB (CDU/CSU)
Sven Lindberg, Universität Paderborn
Fabian Scheck, Konrad Lorenz Gymnasium, Gänserndorf
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Nicht nur Deutschland debattiert heftig über Wohl und Wehe von Onlinezeiten und der Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Die Zahl der OECD-Länder, die Altersbeschränkungen ins Auge fassen oder sie bereits umgesetzt haben, ist zuletzt geradezu exponentiell gestiegen. Fest steht, dass es problematische Formen der Nutzung sozialer Medien gibt, die die Konzentrationsfähigkeit sowie die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen können. Auch Gewalt und Erniedrigung können online lauern. Fest steht zudem, dass bestehende Altersbegrenzungen von Apps und Online-Portalen bislang nicht gegriffen haben und niemand damit rechnen kann, dass Kinder und Jugendliche im Netz ausschließlich mit altersgerechten Inhalten in Berührung kommen. Offen bleibt jedoch, ob eine gesetzliche Altersbeschränkung wirksamer ist oder ob sie möglicherweise sogar zu weit geht. Immerhin können sich Kinder und Jugendliche online auch informieren, lernen oder mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben. Auf Basis erster internationaler Erfahrungen und Studien geht die Diskussionsrunde der Frage nach, wie sich Altersbegrenzungen wirksam und ohne Verletzung der Privatsphäre umsetzen lassen. Welche alternativen Ansätze gibt es, um Jugendlichen die Vorteile digitaler Medien in einem sicheren und altersgerechten Umfeld zugänglich zu machen?