Dem Handel kommt in der aktuellen weltweiten Gesundheitskrise eine wesentliche Rolle zu: Er hilft Leben retten und sichert Lebensgrundlagen. Voraussetzung für einen funktionierenden Handel ist internationale Zusammenarbeit. Angesichts der derzeit extrem hohen Unsicherheit können wir vier Dinge tun: 1. das Vertrauen in den Handel und die Weltmärkte stärken, indem wir handelspolitische Maßnahmen und handelspolitische Absichten transparenter machen, 2. für gut funktionierende Lieferketten sorgen, vor allem für wichtige Waren wie Medizinprodukte und Nahrungsmittel, 3. die Lage nicht durch unnötige Ausfuhrbeschränkungen und andere Handelshemmnisse verschlimmern und 4. auch mitten in der Krise über die unmittelbare Gegenwart hinausdenken. Staatliche Unterstützung in diesem Bereich muss so ausgerichtet werden, dass sie nicht Einzelinteressen, sondern dem Interesse der Allgemeinheit dient und nicht zu neuen Marktverzerrungen führt. Die OECD arbeitet mit anderen internationalen Organisationen zusammen, um die Entscheidungsfindung der Regierungen durch zeitnahe und objektive Daten und Analysen zu unterstützen.
COVID‑19 und der internationale Handel: Herausforderungen und Massnahmen
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