Künstliche Intelligenz (KI) ist ein vielversprechender Ansatz, um Produktivität und Innovation in Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zu steigern. Trotz der jüngsten technologischen Fortschritte bei KI-Tools, sind KMU bei der Einführung von KI im Vergleich zu anderen digitalen Technologien und größeren Unternehmen zurückhaltender. Im Rahmen der G7-Präsidentschaft Kanadas 2025 wurde die beschleunigte Einführung von KI in KMU zu einer Hauptpriorität erklärt. Dieses Diskussionspapier wurde auf Ersuchen der G7-Präsidentschaft vom OECD-Sekretariat erstellt, um Hintergrundmaterial für die Diskussionen der G7 über einen Blueprint zur Einführung von KI in KMU bereitzustellen. Es untersucht neuere Daten zur Verbreitung von KI in den G7-Volkswirtschaften, die auf große und anhaltende Unterschiede zwischen KMU und großen Unternehmen hindeuten. In diesem Dokument wird eine Taxonomie der KI-nutzenden KMU auf Basis des digitalen Reifegrads, der Komplexität der Nutzung und des Umfangs der Anwendung eingeführt, die darauf abzielt, die Politikgestaltung zu unterstützen. Anhand von Fallstudien aus den G7-Ländern werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten veranschaulicht und die wichtigsten Erfolgsfaktoren benannt – Netzanbindung, KI-Inputs, Kompetenzen und Finanzierung. Die Erkenntnisse unterstreichen, dass die Regierungen Strategien unterstützen sollten, die die Einführung von KI in KMU beschleunigen und eine digitale Transformation fördern, die allen zugutekommt. Das Dokument leistet einen Beitrag zu den laufenden Bemühungen der G7 und der OECD, die Verbreitung innovativer, vertrauenswürdiger und produktivitätssteigernder KI im Einklang mit den KI-Grundsätzen der OECD zu fördern.
Einführung von KI in kleinen und mittleren Unternehmen
OECD-Diskussionspapier für die G7