Der Hauptzweck der OECD-Umweltprüfberichte ist es, Mitgliedstaaten und ausgewählten Partnerländern dabei zu helfen, in Umweltfragen einzeln und gemeinsam bessere Ergebnisse zu erzielen durch
Unterstützung der Länder bei der Bewertung ihrer Fortschritte auf dem Weg zu ihren Umweltzielen,
Förderung eines kontinuierlichen politischen Dialogs und des gegenseitigen Lernens,
Impulse für eine verstärkte Rechenschaftslegung auf internationaler Ebene und gegenüber der Öffentlichkeit.
Dies ist der vierte Umweltprüfbericht Österreichs. Darin werden die Umweltergebnisse des Landes seit der letzten Überprüfung im Jahr 2013 untersucht. Die Grundlage für die Beurteilung der Umweltleistungen Österreichs bilden seine Fortschritte bei der Verwirklichung nationaler Zielsetzungen und der Erfüllung internationaler Verpflichtungen. Bei diesen Zielsetzungen und Verpflichtungen kann es sich um allgemeine Ziele, qualitative Ziele oder quantitative Vorgaben handeln. Es wird zwischen Absichten, Maßnahmen und Ergebnissen unterschieden. Auch das bisherige Umweltgeschehen und die aktuelle Umweltsituation Österreichs werden berücksichtigt, ebenso wie die natürlichen Ressourcen, wirtschaftlichen Gegebenheiten und die demografische Entwicklung des Landes.
Zu großem Dank verpflichtet ist die OECD dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft für die Bereitstellung von Informationen und Kommentaren, die Organisation der Entsendungen des Prüfungsteams (16.–19. September 2025) sowie die Vermittlung von Kontakten inner- und außerhalb der Regierungsstellen. Dank gebührt auch allen Bundesministerien und staatlichen Behörden sowie allen nichtstaatlichen Akteuren, die an den Besprechungen teilnahmen und/oder Informationen und Kommentare beisteuerten.
Die Beteiligung von Silvia Giulietti und Rocco Lancellotti (Italien) sowie von Ewa Glaba (Polen) als Peer Reviewer wird ebenfalls dankbar anerkannt.
Diese Überprüfung wurde von Ivana Capozza unter der Aufsicht von Nathalie Girouard (Leiterin der Abteilung Umweltleistung und -information der OECD-Umweltdirektion) koordiniert. Ivana Capozza verfasste Kapitel 1, mit Ausnahme von Abschnitt 1.3.6, der von Jolien Noels ausgearbeitet wurde. Tony Zamparutti (Milieu Law & Policy Consulting) verfasste Kapitel 2. Carla Bertuzzi steuerte statistische Daten bei, und Lydia Servant leistete administrative Hilfe. Mark Foss (Berater) lektorierte den Bericht. Natasha Cline-Thomas übernahm Kommunikationsaufgaben. In den Bericht sind zudem wichtige Beiträge und Kommentare von Kathleen Dominique, Federico Drogo, Ada Ignaciuk (OECD-Direktion für Handel und Landwirtschaft), Raphaël Jachnik, Mikaël Maes, Daniel Nachtigall, Mikaela Rambali, Adelaida Rojas Lleras, Dirk Rötggers (OECD-Zentrum für Steuerpolitik und Steuerverwaltung), Laura Elizabeth Jane Smith, Katarina Svatikova und Frédérique Zegel eingeflossen. Alle erwähnten Personen sind Teil der OECD-Umweltdirektion, sofern nicht anders angegeben.
Die OECD-Arbeitsgruppe Umweltpolitische Leistungsbilanz erläuterte den Umweltprüfbericht Österreichs auf ihrer Sitzung am 10. März 2026. Sie prüfte und befürwortete die Gesamtbeurteilung und die Empfehlungen des Berichts.