Diese Studie bietet einen Überblick über bisherige Forschungsarbeiten zu den Verteilungseffekten des Klimawandels einerseits und verschiedener Klimaschutz- und Transformationsmaßnahmen andererseits. Die Exposition und Vulnerabilität verschiedener Länder, Regionen, Haushalte und Arbeitskräfte gegenüber dem Klimawandel ist sehr heterogen. Ein Nichthandeln wäre daher mit erheblichen Verteilungskosten verbunden. Klimapolitische Maßnahmen werden voraussichtlich eine Reallokation von „emissionsintensiven“ Sektoren hin zu „grünen“ Sektoren auslösen, von der bestimmte Regionen und geringqualifizierte Arbeitskräfte unverhältnismäßig stark betroffen sein werden. Preisbasierte Maßnahmen wie CO2-Steuern haben je nach Land unterschiedliche Effekte: In Industriestaaten wirken sie in der Regel regressiver und in Entwicklungsländern, wo Energiebezahlbarkeit und Energiearmut ein großes Problem darstellen, eher progressiver. Nicht marktbasierte Maßnahmen sind oft regressiv und können zu Ungerechtigkeiten führen. Wirksamer Klimaschutz erfordert, auf die Ausgewogenheit der Verteilungseffekte zu achten, politische Akzeptanz sicherzustellen und zu verstehen, wie sich die Wahrnehmung von Politikmaßnahmen auf ihre Akzeptanz auswirkt.
Verteilungseffekte der Energiewendemaßnahmen und des Klimawandels
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