In vielen Ländern und vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften äußern die Menschen wachsenden Unmut über die Globalisierung. Sie haben den Eindruck, dass von ihren Vorteilen vor allem ein kleiner, ohnehin besser gestellter Teil der Bevölkerung profitiert. Außerdem sind viele Bürgerinnen und Bürger unzufrieden darüber, wie die wirtschaftliche Integration vorangetrieben wurde. Sie beklagen einen Mangel an Transparenz und zu viele Interessenkonflikte zwischen Politik und Wirtschaft. Einige der negativen Effekte, die die Unzufriedenheit wachsen lassen, hängen stärker mit dem technologischen Wandel zusammen als mit der Globalisierung an sich, allerdings sind diese beiden Elemente eng miteinander verknüpft. Außerdem zeigten die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die negativen Effekte der wirtschaftlichen Öffnung für bestimmte Gruppen, Branchen und Regionen abzumildern, nicht immer die gewünschte Wirkung, und die weltweite Rechtsetzungstätigkeit konnte nicht mit der Realität Schritt halten. Die wirtschaftliche Integration rückgängig zu machen, ist angesichts ihrer zahlreichen Vorteile keine Lösung. Vielmehr müssen wir Wege finden, um zu gewährleisten, dass alle von dieser Integration profitieren können. Dieser Bericht legt dar, was getan werden muss – auf globaler Ebene, auf europäischer Ebene und in Deutschland –, um die Globalisierung gerechter und inklusiver zu gestalten.
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Abstract
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30 April 201840 Pages
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