- Wie gut haben die Erwachsenen in Deutschland in der Erhebung abgeschnitten?
- Wie haben sich die Kompetenzen Erwachsener in den letzten zehn Jahren entwickelt?
- Kompetenzunterschiede bezogen auf den Bildungsabschluss, das Geschlecht und den Migrationshintergrund
- Welcher Zusammenhang besteht in Deutschland zwischen Kompetenzen und wirtschaftlichen und sozialen Ergebnissen?
- Hauptmerkmale des zweiten Zyklus der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener
Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener 2023: Deutschland
Table of contents
Die Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener liefert einzigartige Erkenntnisse über die Lese-, Mathematik- und Problemlösekompetenzen Erwachsener. Diese Kompetenzen sind für den Erfolg des Einzelnen wie auch der Gesellschaft als Ganzes von entscheidender Bedeutung und bilden die Grundlage für lebenslanges Lernen und Innovationen. Erwachsene mit solchen Kompetenzen sind besser gerüstet, um die komplexen Herausforderungen des modernen Lebens zu bewältigen. Indem sie sich den Informationsreichtum von heute erfolgreich zunutze machen, tragen sie zu fundierteren Entscheidungen und Maßnahmen bei.
Die Erhebung wurde 2022 und 2023 unter Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren in 31 Ländern und Volkswirtschaften durchgeführt. Deutschland nahm 2022–2023 zum zweiten Mal an der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener teil (seine erste Teilnahme erfolgte 2011–2012). Durch den Vergleich der Ergebnisse im Zeitverlauf und mit denen anderer Teilnehmerländer und ‑volkswirtschaften kann Deutschland die Entwicklung des Kompetenzniveaus seiner Erwachsenenbevölkerung nachverfolgen, Hindernisse für die Kompetenzentwicklung und ‑nutzung aufzeigen und wirkungsvolle Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen ausarbeiten.
Wie gut haben die Erwachsenen in Deutschland in der Erhebung abgeschnitten?
Copy link to Wie gut haben die Erwachsenen in Deutschland in der Erhebung abgeschnitten?In Deutschland erzielten die Erwachsenen im Alter von 16 bis 65 Jahren im Durchschnitt 266 Punkte im Bereich Lesekompetenz (mehr als der OECD-Durchschnitt), 273 Punkte in alltagsmathematischer Kompetenz (mehr als der OECD-Durchschnitt) und 261 Punkte in adaptivem Problemlösen (mehr als der OECD-Durchschnitt) (Abbildung 1).
Abbildung 1. Durchschnittliche Leistungen in den Erhebungsbereichen Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives Problemlösen
Copy link to Abbildung 1. Durchschnittliche Leistungen in den Erhebungsbereichen Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives ProblemlösenDeutschland, OECD-Durchschnitt und ausgewählte Vergleichsländer/‑volkswirtschaften
Anmerkung: Die Vergleichsländer umfassen die leistungsstärksten Länder sowie die Teilnehmerländer und ‑volkswirtschaften mit der größten Erwachsenenbevölkerung in der Altersgruppe 16–65 Jahre. Die durch die Markierungspunkte gezogenen horizontalen Linien stellen ein Maß für die mit den Schätzungen der Mittelwerte verbundene Unsicherheit dar (das 95 %-Konfidenzintervall).
Quelle: Tabelle A.2.1.
In Lesekompetenz erreichten 22 % der Erwachsenen (OECD-Durchschnitt: 26 %) Ergebnisse auf oder unter Kompetenzstufe 1, was bedeutet, dass ihre Lesekompetenz gering ist. Auf Stufe 1 können Erwachsene kurze Texte und strukturierte Listen verstehen, wenn die Informationen klar daraus hervorgehen, konkrete Informationen finden und sachdienliche Links ermitteln. Wer Kompetenzstufe 1 nicht erreicht, kann allenfalls kurze, einfache Sätze verstehen. Am anderen Ende des Spektrums erreichten 14 % der Erwachsenen (OECD-Durchschnitt: 12 %) die Lesekompetenzstufen 4 oder 5 und sind damit besonders leistungsstark. Diese Erwachsenen können mehrere Seiten lange, anspruchsvolle Texte verstehen und bewerten, komplexe bzw. versteckte Bedeutungen erfassen und auf Vorwissen zurückgreifen, um Texte zu verstehen und Aufgaben zu lösen (vgl. Tabelle 2.4 in Kapitel 2 wegen einer Beschreibung der Kompetenzen, über die Erwachsene auf den einzelnen Stufen der Lesekompetenzskala verfügen, und Abbildung 2 hinsichtlich des Anteils der Erwachsenen auf den einzelnen Stufen).
Abbildung 2. Kompetenzen Erwachsener in den Bereichen Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives Problemlösen
Copy link to Abbildung 2. Kompetenzen Erwachsener in den Bereichen Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives ProblemlösenDeutschland und OECD-Durchschnitt
Anmerkung: Aufgrund von Rundungen ergeben die addierten Prozentsätze möglicherweise nicht 100.
Quelle: Tabelle A.2.2.
In alltagsmathematischer Kompetenz erreichten 20 % der Erwachsenen (OECD-Durchschnitt: 25 %) höchstens Kompetenzstufe 1. Auf Stufe 1 können Erwachsene einfache Mathematikaufgaben mit ganzen Zahlen oder Geld lösen, Dezimalzahlen verstehen und einzelne Informationen in Tabellen oder Abbildungen finden; sie haben aber möglicherweise Schwierigkeiten mit Aufgaben, die mehrere Rechenschritte erfordern (z. B. Verhältnisse berechnen). Wer Kompetenzstufe 1 nicht erreicht, kann kleine Zahlen addieren und subtrahieren. Erwachsene auf den Stufen 4 oder 5 sind besonders leistungsstark (18 % in Deutschland, 14 % im Durchschnitt der OECD-Länder und ‑Volkswirtschaften). Sie können Anteile und Verhältnisse berechnen und verstehen, komplexe Grafiken interpretieren und statistische Behauptungen kritisch evaluieren (vgl. Tabelle 2.5 in Kapitel 2 wegen einer Beschreibung der Kompetenzen, über die Erwachsene auf den einzelnen Stufen der PIAAC-Skala Alltagsmathematische Kompetenz verfügen, und Abbildung 2 wegen des Anteils der Erwachsenen auf den einzelnen Stufen).
In adaptivem Problemlösen erreichten 22 % der Erwachsenen (OECD-Durchschnitt: 29 %) höchstens Kompetenzstufe 1. Auf Stufe 1 können Erwachsene einfache Probleme mit wenigen Variablen und wenig irrelevanten Informationen lösen, die sich nicht ändern, wenn sie sich der Lösung nähern. Sie tun sich schwer mit der Lösung von mehrstufigen oder multivariaten Problemen. Erwachsene, die Kompetenzstufe 1 nicht erreichen, verstehen höchstens sehr einfache Probleme, die sich in der Regel in einem Schritt lösen lassen. Etwa 8 % der Erwachsenen (OECD-Durchschnitt: 5 %) erreichten Stufe 4. Sie verfügen über ein tieferes Problemverständnis und können sich an unerwartete Veränderungen anpassen, selbst wenn diese eine umfassende Neubeurteilung des Problems erforderlich machen (vgl. Tabelle 2.6 in Kapitel 2 wegen einer Beschreibung der Kompetenzen, über die Erwachsene auf den einzelnen Stufen der PIAAC-Skala Adaptives Problemlösen verfügen, und Abbildung 2 wegen des Anteils der Erwachsenen auf den einzelnen Stufen).
In der Gesamtbetrachtung der drei Bereiche erzielten 16 % der Erwachsenen in Deutschland (OECD-Durchschnitt: 18 %) Ergebnisse auf den unteren beiden Kompetenzstufen (Tabelle A.2.3).
Ältere Erwachsene (im Alter von 55 bis 65 Jahren) in Deutschland wiesen in Lesekompetenz, alltagsmathematischer Kompetenz und adaptivem Problemlösen ein geringeres Kompetenzniveau auf als die 25- bis 34-Jährigen (Abbildung 3). In Lesekompetenz erzielten Erwachsene zwischen 55 und 65 Jahren 20 Punkte weniger als die 25- bis 34-Jährigen (OECD-Durchschnitt: 30 Punkte weniger). Das Kompetenzgefälle zwischen älteren und jüngeren Erwachsenen könnte durch Alterungseffekte (siehe unten), aber auch durch Unterschiede bei Qualität und Quantität der allgemeinen und beruflichen Bildung zwischen den Generationen bedingt sein.
Für junge Erwachsene, die sich noch in der Erstausbildung befinden oder diese erst vor Kurzem abgeschlossen haben, ergänzen die Ergebnisse der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener die Ergebnisse von Schulleistungsstudien und liefern nützliche Informationen über die Qualität der Bildungssysteme. In Deutschland erzielten junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren im Durchschnitt 279 Punkte in Lesekompetenz (mehr als der OECD-Durchschnitt), 280 Punkte in alltagsmathematischer Kompetenz (mehr als der OECD-Durchschnitt) und 272 Punkte in adaptivem Problemlösen (mehr als der OECD-Durchschnitt) (Abbildung 3).
Abbildung 3. Durchschnittliche Leistungen in Lesekompetenz, alltagsmathematischer Kompetenz und adaptivem Problemlösen, nach Alter
Copy link to Abbildung 3. Durchschnittliche Leistungen in Lesekompetenz, alltagsmathematischer Kompetenz und adaptivem Problemlösen, nach AlterDeutschland und OECD-Durchschnitt
Anmerkung: Der schattierte Bereich stellt ein Maß für die mit den Schätzungen der Mittelwerte verbundene Unsicherheit dar (das 95 %-Konfidenzintervall).
Quelle: Tabelle A.2.4.
Wie haben sich die Kompetenzen Erwachsener in den letzten zehn Jahren entwickelt?
Copy link to Wie haben sich die Kompetenzen Erwachsener in den letzten zehn Jahren entwickelt?In Deutschland haben sich die Durchschnittsergebnisse in den Bereichen Lesekompetenz und alltagsmathematische Kompetenz 2022–2023 gegenüber denen von 2011–2012 kaum verändert (Tabelle A.3.1). Sowohl in Lesekompetenz als auch in alltagsmathematischer Kompetenz verstärkte sich das Gefälle zwischen den leistungsstärksten und den leistungsschwächsten Erwachsenen zwischen 2011–2012 und 2022–2023 (Tabelle A.3.3): Der Anteil der leistungsschwachen Erwachsenen blieb stabil, während sich der Anteil der besonders leistungsstarken Erwachsenen erhöhte.
Im Bereich alltagsmathematische Kompetenz hätten sich die Leistungen in Deutschland ohne Veränderungen der Bevölkerungsstruktur verbessert (Tabelle A.3.1). In den Jahren zwischen den beiden Zyklen der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener stieg der Anteil der 55- bis 65-Jährigen um 6 Prozentpunkte und damit mehr als in den meisten teilnehmenden Ländern und Volkswirtschaften (Tabelle B.3.6 (Trend)). Unterdessen stieg der Anteil der im Ausland geborenen Erwachsenen mit im Ausland geborenen Eltern um 6 Prozentpunkte (Tabelle B.3.10 (Trend)). Während sich das Kompetenzniveau der Erwachsenen ohne Migrationshintergrund (im Inland geborene Erwachsene mit im Inland geborenen Eltern) in diesem Zeitraum verbessert hat, entwickelte sich das Kompetenzniveau der Erwachsenen mit Migrationshintergrund weniger günstig, und das Kompetenzgefälle zwischen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund hat sich erheblich ausgeweitet (Tabelle A.3.14).
Abbildung 4. Anteil der Erwachsenen, die in Lesekompetenz und alltagsmathematischer Kompetenz niedrige bzw. hohe Kompetenzstufen erreichen
Copy link to Abbildung 4. Anteil der Erwachsenen, die in Lesekompetenz und alltagsmathematischer Kompetenz niedrige bzw. hohe Kompetenzstufen erreichenDeutschland, 2011–2012 und 2022–2023
Anmerkung: Erwachsene, die im zweiten Zyklus aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur einen sehr kurzen Fragebogen zu beantworten hatten (Doorstep-Interview), sind nicht berücksichtigt, um die Vergleichbarkeit zwischen den Zyklen zu maximieren.
Quelle: Tabelle A.3.2.
Der Vergleich der Ergebnisse von Erwachsenen derselben Geburtsjahrgänge in den verschiedenen Erhebungszyklen und damit in unterschiedlichem Alter liefert Erkenntnisse darüber, wie sich die Kompetenzen mit zunehmendem Alter im Durchschnitt verändern. In den meisten Ländern zeigt der Vergleich erhebliche altersbedingte Kompetenzverluste unter den über 35-Jährigen (unter jüngeren Erwachsenen ist dies hingegen seltener der Fall). Auch in Deutschland zeigen sich altersbedingte Kompetenzverluste. Zwischen 1989 und 1996 geborene junge Erwachsene schnitten 2022–2023 (als 27- bis 34-Jährige) in Lesekompetenz um 12 Punkte besser ab als 2011–2012 (als 16- bis 23-Jährige). Dies stellt eine signifikante Verbesserung dar. Unterdessen erzielten ältere Generationen, die 2011–2012 zwischen 34 und 43 Jahre alt waren, 2022–2023 (als 45- bis 54-Jährige) in Lesekompetenz 10 Punkte weniger, eine signifikante Verschlechterung (Abbildung 5).
Abbildung 5. Effekt der Bevölkerungsalterung auf die Lesekompetenz in Deutschland
Copy link to Abbildung 5. Effekt der Bevölkerungsalterung auf die Lesekompetenz in DeutschlandVeränderung der Lesekompetenz innerhalb der Geburtskohorten (zwischen 2011–2012 und 2022–2023)
Anmerkung: Erwachsene, die im zweiten Zyklus aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur einen sehr kurzen Fragebogen zu beantworten hatten (Doorstep-Interview), sind nicht berücksichtigt, um die Vergleichbarkeit zwischen den Zyklen zu maximieren; im Ausland geborene Erwachsene, die seit weniger als zehn Jahren in Deutschland leben, bleiben unberücksichtigt. Statistisch nicht signifikante Unterschiede sind in einem helleren Farbton dargestellt.
Quelle: Tabelle A.3.10 (L).
Kompetenzunterschiede bezogen auf den Bildungsabschluss, das Geschlecht und den Migrationshintergrund
Copy link to Kompetenzunterschiede bezogen auf den Bildungsabschluss, das Geschlecht und den MigrationshintergrundIn allen Ländern und Volkswirtschaften wird ein höherer Bildungsabschluss mit besseren Leistungen in Lesekompetenz, alltagsmathematischer Kompetenz und adaptivem Problemlösen verbunden. In Deutschland schnitten unter den Erwachsenen der Altersgruppe 25–65 Jahre Absolvent*innen des Tertiärbereichs in Lesekompetenz um 36 Punkte besser ab als Absolvent*innen des Sekundarbereichs II (OECD-Durchschnitt: 33 Punkte), und Letztere wiederum um 66 Punkte besser als diejenigen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II (OECD-Durchschnitt: 43 Punkte) (Tabelle A.2.5 (L)).
Im Ländervergleich ist dieses Muster des höheren Kompetenzniveaus bei Erwachsenen mit Abschluss des Tertiärbereichs allerdings nicht immer zu beobachten. Beispielsweise erbrachten Erwachsene mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II in Deutschland in Lesekompetenz bessere Leistungen als Erwachsene mit Tertiärabschluss in Chile (Tabelle A.2.5).
Im Durchschnitt der teilnehmenden OECD-Länder und ‑Volkswirtschaften erzielten Frauen in Lesekompetenz bessere Durchschnittsergebnisse (um 3 Punkte) als Männer, während Männer in den Bereichen alltagsmathematische Kompetenz (um 10 Punkte) und adaptives Problemlösen (um 2 Punkte) besser abschnitten. In Deutschland war in Lesekompetenz eine signifikante Differenz um 4 Punkte zugunsten der Frauen und in alltagsmathematischer Kompetenz eine signifikante Differenz von 13 Punkten zugunsten der Männer zu beobachten; in adaptivem Problemlösen war kein signifikanter Unterschied festzustellen (Tabelle A.2.7).
Der geschlechtsspezifische Leistungsunterschied im Bereich Lesekompetenz hat sich in Deutschland im Vergleich zum ersten Zyklus deutlich verringert. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich die Lesekompetenz älterer Männer verschlechtert hat, wohingegen sich die Leistungen älterer Frauen positiver entwickelt haben (Tabelle A.3.5).
Im Inland geborene Erwachsene mit im Inland geborenen Eltern erbrachten höhere Leistungen in Lesekompetenz als im Ausland geborene Erwachsene mit im Ausland geborenen Eltern (Tabelle A.2.10 (L)). Ein Teil dieses Gefälles ist indessen auf unterschiedliche soziodemografische Merkmale dieser beiden Gruppen zurückzuführen. Nach Berücksichtigung anderer wichtiger soziodemografischer Faktoren schrumpft der Leistungsabstand in Lesekompetenz zwischen den beiden Gruppen in Deutschland von 75 auf 37 Punkte (Tabelle A.2.10 (L)). In Deutschland stellen im Inland geborene Erwachsene mit im Inland geborenen Eltern 61 % der Population, die an der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener teilnahm. Auf die zweitgrößte Gruppe (im Ausland geborene Erwachsene mit im Ausland geborenen Eltern) entfallen 20 % der Population (Tabelle B.3.10).
Welcher Zusammenhang besteht in Deutschland zwischen Kompetenzen und wirtschaftlichen und sozialen Ergebnissen?
Copy link to Welcher Zusammenhang besteht in Deutschland zwischen Kompetenzen und wirtschaftlichen und sozialen Ergebnissen?Kompetenzen haben einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen. Im Allgemeinen bringt ein höheres Kompetenzniveau bedeutende wirtschaftliche und soziale Vorteile mit sich. Erwachsene mit höheren Kompetenzen haben in der Tendenz höhere Bildungsabschlüsse. Ein höheres Kompetenzniveau ist aber über die mit formalen Bildungsabschlüssen verbundenen Möglichkeiten hinaus von Vorteil.
Kompetenzen sind wichtige Bestimmungsfaktoren der Beschäftigungsfähigkeit und des Gehaltsniveaus
Copy link to Kompetenzen sind wichtige Bestimmungsfaktoren der Beschäftigungsfähigkeit und des GehaltsniveausIn Deutschland wie auch im Durchschnitt der OECD-Länder haben Erwachsene, die die höchsten Stufen der PIAAC-Skala Alltagsmathematische Kompetenz erreichen, deutlich bessere Beschäftigungschancen als Erwachsene mit Leistungen auf oder unter Kompetenzstufe 1 (Abbildung 6).
Abbildung 6. Beschäftigungsergebnisse in Deutschland, nach Kompetenzstufe auf der PIAAC-Skala Alltagsmathematische Kompetenz
Copy link to Abbildung 6. Beschäftigungsergebnisse in Deutschland, nach Kompetenzstufe auf der PIAAC-Skala Alltagsmathematische KompetenzErwachsene im Alter von 25 bis 65 Jahren, die sich nicht in formaler Bildung befinden
Anmerkung: Erwachsene, die aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur einen sehr kurzen Fragebogen zu beantworten hatten (Doorstep-Interview), sind nicht berücksichtigt.
Quelle: Tabelle A.4.2 (N) und A.4.7 (N).
In Deutschland bestehen Unterschiede bei den Beschäftigungsergebnissen nach dem Kompetenzniveau selbst unter Erwachsenen mit vergleichbarem Bildungsabschluss (und nach Berücksichtigung anderer Unterschiede, die mit höheren Kompetenzen verbunden sein könnten). Nach Bereinigung um diese Unterschiede hat ein Anstieg der alltagsmathematischen Kompetenz um eine Standardabweichung beispielsweise folgende Auswirkungen: Die Wahrscheinlichkeit der Erwerbsbeteiligung ist um 5 Prozentpunkte höher (Tabelle A.4.5), für die Erwerbsbevölkerung verringert sich das Risiko der Arbeitslosigkeit zusätzlich um einen Prozentpunkt (Tabelle A.4.3) und unter erwerbstätigen Erwachsenen steigt das Gehalt um 14 %, ein statistisch signifikanter Unterschied. Zum Vergleich: Eine Verlängerung der Bildungsjahre um eine Standardabweichung ist in Deutschland mit einem Gehaltszuwachs von 18 % verbunden (Tabelle A.4.8).
Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Kompetenzniveau und individuellem Wohlergehen und zivilgesellschaftlichem Engagement?
Copy link to Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Kompetenzniveau und individuellem Wohlergehen und zivilgesellschaftlichem Engagement?Zwischen dem Kompetenzniveau und dem Wohlergehen des Einzelnen (z. B. subjektiver Gesundheitszustand und Lebenszufriedenheit) sowie dem zivilgesellschaftlichen Engagement (z. B. politisches Effektivitätsbewusstsein, Vertrauen und ehrenamtliche Tätigkeiten) besteht ein enger Zusammenhang. Viele geringqualifizierte Erwachsene fühlen sich von politischen Prozessen abgeschnitten und ihnen fehlen die nötigen Kompetenzen, um sich mit komplexen digitalen Informationen auseinanderzusetzen. In modernen Demokratien wird dies zu einem wachsenden Problem.
Erwachsene, die die höchsten Stufen auf der Kompetenzskala erreichten, gaben in Deutschland ebenso wie im OECD-Durchschnitt mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit an, über eine hohe Lebenszufriedenheit und einen sehr guten oder ausgezeichneten Gesundheitszustand zu verfügen, als Erwachsene mit Leistungen auf oder unter Kompetenzstufe 1 (Abbildung 7 und Tabelle A.4.10 (N)).
In Deutschland gilt dieser positive Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit, Gesundheitszustand und alltagsmathematischer Kompetenz selbst nach Bereinigung um eine Reihe persönlicher Merkmale (Alter, Geschlecht, Bildungsjahre, Migrationshintergrund, Bildungsabschluss der Eltern und ob jemand in Partnerschaft lebt oder Kinder hat) (Tabelle A.4.11 (N)).
Abbildung 7. Wohlergehen und zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland, nach Kompetenzstufen auf der PIAAC-Skala Alltagsmathematische Kompetenz
Copy link to Abbildung 7. Wohlergehen und zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland, nach Kompetenzstufen auf der PIAAC-Skala Alltagsmathematische KompetenzErwachsene im Alter von 25 bis 65 Jahren, die sich nicht in formaler Bildung befinden
Anmerkung: Erwachsene, die aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur einen sehr kurzen Fragebogen zu beantworten hatten (Doorstep-Interview), sind nicht berücksichtigt. Alle Ergebnisse basieren auf Eigenangaben. Lebenszufriedenheit, Vertrauen, Politisches Effektivitätsbewusstsein: Anteil der Erwachsenen, die auf einer Skala von 0 bis 10 bei der Beantwortung folgender Fragen Werte ab 7 angaben: „Alles in allem, wie zufrieden sind Sie derzeit mit Ihrem Leben?“; „Ganz allgemein gesprochen, glauben Sie, dass man den meisten Menschen vertrauen kann [= 10], oder dass man im Umgang mit anderen Menschen nicht vorsichtig genug sein kann [= 0]?“; „Aus Ihrer Sicht: In welchem Maße gibt das politische System in Deutschland Menschen wie Ihnen eine Mitsprachemöglichkeit bei dem, was die Regierung tut?“ Ehrenamtliche Tätigkeiten: Prozentsatz der Erwachsenen, die angaben, in den vergangenen zwölf Monaten ehrenamtlich tätig gewesen zu sein.
Quelle: Tabelle A.4.10.
In Deutschland gaben die Erwachsenen, die auf der Kompetenzskala die höchsten Stufen erreichten, auch mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit an, ein starkes politisches Effektivitätsbewusstsein zu haben (d. h. Vertrauen in ihre Fähigkeit, politische Zusammenhänge zu verstehen und zu beeinflussen), stark mit der Aussage übereinzustimmen „Man kann den meisten Menschen vertrauen“ (im Gegensatz zu „man kann nicht vorsichtig genug sein“) und im vergangenen Jahr ehrenamtlich tätig gewesen zu sein (Abbildung 7). Dieser positive Zusammenhang zwischen politischem Effektivitätsbewusstsein, Vertrauen und ehrenamtlichen Tätigkeiten bestätigt sich selbst nach Berücksichtigung einer Reihe anderer sozialer und demografischer Merkmale (Alter, Geschlecht, Bildungsjahre, Migrationshintergrund, Bildungsabschluss der Eltern und ob jemand in Partnerschaft lebt oder Kinder hat) (Tabelle A.4.11 (N)).
Eine gute Übereinstimmung zwischen den Kompetenzen und Qualifikationen der Arbeitskräfte und den diesbezüglichen Anforderungen am Arbeitsplatz ist für eine gut funktionierende und produktive Wirtschaft von entscheidender Bedeutung
Copy link to Eine gute Übereinstimmung zwischen den Kompetenzen und Qualifikationen der Arbeitskräfte und den diesbezüglichen Anforderungen am Arbeitsplatz ist für eine gut funktionierende und produktive Wirtschaft von entscheidender BedeutungIn den OECD-Ländern bestehen für viele Arbeitskräfte Diskrepanzen zwischen ihren Qualifikationen, Kompetenzen oder Fachgebieten und den Anforderungen ihres aktuellen Arbeitsplatzes (Mismatch). Solche Diskrepanzen können durch eine ineffiziente Allokation von Arbeitskräften in Arbeitsplätze entstehen. Sie können auch darauf zurückzuführen sein, dass die Kompetenzen und Qualifikationen der Arbeitskräfte mit den strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft nicht Schritt halten, die durch die Digitalisierung, Bevölkerungsalterung und ökologische Transformation angestoßen werden.
Abbildung 8. Qualifikations-, Kompetenz- und Fachgebietsmismatch
Copy link to Abbildung 8. Qualifikations-, Kompetenz- und FachgebietsmismatchErwerbstätige Erwachsene im Alter von 25 bis 65 Jahren, die nicht selbstständig beschäftigt sind
Anmerkung: Erwachsene, die aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur einen sehr kurzen Fragebogen zu beantworten hatten (Doorstep-Interview), sind nicht berücksichtigt.
Quelle: Tabelle A.4.12.
In Deutschland sind rd. 28 % der Arbeitskräfte überqualifiziert (OECD-Durchschnitt: 23 %) und 7 % sind unterqualifiziert (OECD-Durchschnitt: 9 %). Dies bedeutet, dass ihr höchster Bildungsabschluss über oder unter dem Niveau liegt, das für ihre aktuelle Beschäftigung in der Regel erforderlich ist (Abbildung 8).
Etwa 10 % der Arbeitskräfte geben an, dass einige ihrer Kompetenzen unter dem für ihre Arbeit erforderlichen Niveau liegen (OECD-Durchschnitt: 10 %) (Abbildung 8). Arbeitskräfte in Deutschland begründen dies häufig damit, dass sie ihre Computer- oder Software-Kenntnisse verbessern müssen (46 %), gefolgt von Kenntnissen im Projektmanagement oder Organisationsfähigkeit (23 %) (Tabelle A.4.13).
Für weitere 33 % der Arbeitskräfte bestehen Diskrepanzen zwischen ihrem Fachgebiet und ihrer Arbeitsstelle, da sie ihren höchsten Bildungsabschluss nicht in dem Fach absolviert haben, das für ihre Tätigkeit am relevantesten ist (Abbildung 8).
Erwachsene, die für ihre Tätigkeit überqualifiziert sind, tragen in OECD-Ländern erhebliche wirtschaftliche und soziale Kosten. Dies ist auch in Deutschland der Fall: Im Durchschnitt verdienen sie 13 % weniger als ihre Kolleg*innen mit vergleichbarer beruflicher Bildung in Beschäftigungen, die ihren Qualifikationen entsprechen (OECD-Durchschnitt: 12 % weniger) (Tabelle A.4.16). Unter ihnen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine hohe Lebenszufriedenheit angeben, um 4 Prozentpunkte geringer (OECD-Durchschnitt: 4 Prozentpunkte geringere Wahrscheinlichkeit) (Tabelle A.4.17).
Hauptmerkmale des zweiten Zyklus der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener
Copy link to Hauptmerkmale des zweiten Zyklus der Erhebung über die Kompetenzen ErwachsenerDie Erhebung und die Teilnehmenden
Copy link to Die Erhebung und die TeilnehmendenDie Daten für die Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener werden anhand von persönlichen Interviews und selbst bearbeiteten Tests erfasst. Wie bei einer Haushaltserhebung werden die Daten bei den Befragten zu Hause erhoben. In Deutschland nahmen 4 793 Erwachsene an der Erhebung teil (die Gesamtrücklaufquote lag bei 45 %). Die Stichprobe wurde so gezogen, dass sie repräsentativ für die 53,2 Millionen Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren ist, die zum Zeitpunkt der Datenerhebung in dem Land lebten, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit und dem Niveau ihrer Sprachkenntnisse. Es wurden Analysen durchgeführt, um sicherzustellen, dass Antwortausfälle keine signifikanten Verzerrungen verursachen (wegen näherer Einzelheiten zu diesen Analysen vgl. den Reader’s Companion).
Testdurchführung
Copy link to TestdurchführungIm Rahmen der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener von 2023 wurden Erwachsene in drei Bereichen getestet: Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives Problemlösen. Für die Tests mussten die Erwachsenen eine Reihe von Aufgaben bearbeiten, die widerspiegeln, wie diese Kompetenzen in einem breiten Spektrum von Lebenssituationen im Erwachsenenalter angewendet werden. Viele Aufgaben beziehen sich auf ein datenintensives, komplexes digitales Umfeld, wie es in der Arbeitswelt und im Alltag moderner Gesellschaften immer häufiger Realität ist.
Deshalb wurden die Tests ausschließlich auf digitalen Geräten (Tablets) durchgeführt. Dies stellt eine wichtige Neuerung gegenüber dem vorherigen Erhebungszyklus dar, in dem noch die Möglichkeit bestand, papiergestützte Tests auszufüllen.
Das Kompetenzniveau der Teilnehmenden in jedem dieser großen Kompetenzbereiche kann anhand ihres Erfolgs bzw. Misserfolgs bei der Lösung der Testaufgaben geschätzt werden. Die Schätzungen des Kompetenzniveaus werden auf 500-Punkte-Skalen übertragen, die auch zur Definition des Schwierigkeitsgrads der Testaufgaben verwendet werden können. Die Analyse der Art und Weise, wie sich Itemmerkmale mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad verändern, ermöglicht es der OECD, die einzelnen Kompetenzstufen festzulegen und zu beschreiben. Liegt die Punktzahl einer Person innerhalb einer bestimmten Kompetenzstufe, bedeutet dies, dass sie wahrscheinlich jede Aufgabe auf oder unter dieser Kompetenzstufe erfolgreich bewältigen kann.
Hintergrundfragebogen
Copy link to HintergrundfragebogenIm Rahmen der Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener wurden die Teilnehmenden gebeten, Informationen über sich selbst zu liefern, bevor sie den Test auf einem Tablet absolvierten. Hierzu zählten z. B. demografische und sonstige Merkmale, Bildungsabschluss, Erwerbsstatus und Beschäftigung, Kompetenznutzung, Informationen zum Arbeitsumfeld, nichtwirtschaftliche Ergebnisse sowie soziale und emotionale Kompetenzen. Der Fragebogen wurde durch ausgebildete Befragende ausgefüllt.
Einige Teilnehmende beherrschten die Testsprache nicht hinreichend und konnten sich mit den Befragenden nicht gut genug verständigen, um den Hintergrundfragebogen mit ihrer Hilfe zu beantworten. In diesen Fällen wurde ein sogenannter „Doorstep“-Fragebogen angeboten. In diesem in vielen verschiedenen Sprachen verfügbaren selbst ausgefüllten Fragebogen wurden wichtige persönliche Hintergrundinformationen wie Geschlecht, Alter, Bildungsjahre, Beschäftigungsstatus, Herkunftsland und Aufenthaltsdauer im Erhebungsland erhoben. Anhand eines statistischen Modells wurde dann das Kompetenzniveau dieser Befragten in den Bereichen Lesekompetenz, alltagsmathematische Kompetenz und adaptives Problemlösen allein auf der Basis der in diesem Fragebogen verfügbaren Informationen geschätzt.
Im ersten Erhebungszyklus stand der Doorstep-Fragebogen nicht zur Verfügung. Folglich konnten keine Informationen über Erwachsene eingeholt werden, denen es an ausreichenden Sprachkenntnissen mangelte, und ihre Kompetenzen konnten nicht geschätzt werden. Die Einbeziehung der Antworten aus Doorstep-Interviews kann die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen dem ersten und dem zweiten Erhebungszyklus potenziell beeinträchtigen. In den OECD-Berichten werden Antworten aus Doorstep-Interviews bei Ergebnisvergleichen zwischen Erhebungsrunden im Allgemeinen ausgeklammert.
Literaturverzeichnis
OECD (2024), Do adults have the skills they need to thrive in a changing world? Survey of Adult Skills 2023, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/b263dc5d-en.
OECD (2024), Survey of Adult Skills 2023 Reader’s Companion, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/3639d1e2-en.
Weitere Informationen zur Erhebung über die Kompetenzen Erwachsener finden Sie unter www.oecd.org/en/about/programmes/piaac.html.
Betrachten, vergleichen und visualisieren Sie weitere Daten und Analysen unter https://gpseducation.oecd.org.
Für Rückfragen oder zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte an das PIAAC-Team unter edu.piaac@oecd.org.
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