Impulsvortrag auf Englisch und Deutsch: Emily Hewlett und Lara Fleischer, OECD
Im Anschluss Diskussion auf Deutsch mit:
Hannes Baumann, Universitätsklinikum Eppendorf
Caroline Cohrdes, Robert Koch-Institut
Anja Langness, Bertelsmann Stiftung
Falko Liecke, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
Vertreter:in Jugendrat in der Mental Health Alliance
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Die psychische Gesundheit junger Menschen hat sich in vielen OECD-Ländern in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Neben bekannten Belastungsfaktoren wie sozialer Ungleichheit, Leistungsdruck oder Mobbing prägen heute auch neue Herausforderungen den Alltag vieler Jugendlicher und junger Erwachsener: der ständige digitale Informationsfluss, Sorgen über globale Krisen und Klimawandel sowie zunehmende Einsamkeit und soziale Isolation. Welche Faktoren belasten junge Menschen besonders? Welche Rolle spielen soziale Medien, fehlende soziale Kontakte und Einsamkeit für das Wohlbefinden? Und wie können Politik, Schulen, Familien und Gesellschaft die psychische Gesundheit junger Menschen wirksamer fördern?
Die Runde diskutiert aktuelle Entwicklungen, Ursachen und politische Handlungsoptionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Prävention, niedrigschwellige Unterstützungsangebote und stärkere soziale Verbundenheit dazu beitragen können, die psychische Gesundheit junger Menschen nachhaltig zu stärken.