Was muss geschehen, damit aus den PISA-Ergebnissen nicht nur eine weitere Debatte über den Zustand des deutschen Bildungssystems entsteht, sondern eine nachhaltige Dynamik der Qualitätsverbesserung? Das fragen wir Dirk Zorn im Tête-à-Tête. Als Leiter des Programms Bildung und Next Generation der Bertelsmann Stiftung beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und Bildungsdaten so genutzt werden können, dass sie zu konkreten Verbesserungen für Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler beitragen. Mit Change Learning – Gemeinsam zum lernenden Schulsystem arbeitet die Bertelsmann Stiftung mit Bundesländern daran, Strategiefähigkeit und Umsetzungskraft des Bildungssystems zu stärken. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lernen über die verschiedenen Ebenen hinweg: von den Ministerien und Unterstützungssystemen bis zu den Schulen. Dabei geht es um eine konstruktive Datenkultur, wirksame Unterstützungsstrukturen sowie um Führungs- und Organisationsentwicklungsansätze, die Veränderung im Alltag ermöglichen.
Zugleich entwickelt die Stiftung gemeinsam mit Partnern die Idee einer dauerhaften Lern- und Umsetzungsarchitektur weiter, damit die Lösung ähnlicher Herausforderungen nicht immer wieder von vorne beginnt.
Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, was sich aus den neuen PISA-Ergebnissen lernen lässt – und wie aus Diagnose, gemeinsamer Verständigung und konsequenter Umsetzung eine nachhaltige Verbesserung des deutschen Schulsystems entstehen kann.
Tête-à-Tête mit Dirk Zorn – Verfechter des lernenden Bildungssystems
- Date
- 11 September 2026
- Time
- 12:00-12:30 Uhr
- Location
- Online