Impulsvortrag: Catherine Gamper, OECD
Im Anschluss Diskussion mit:
Theresia Hacksteiner, EU-Binnenschifffahrtsverband
Silke Jung, BMUKN (angefragt)
Anja Käfer-Rohrbach, Gesamtverband der Versicherungswirtschaft
Johannes Schmidt, Landwirtschaftskammer Österreich
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Dürren, Hitzewellen und Fluten: Die Folgen des Klimawandels sind längst auch in den OECD-Ländern spürbar. Ernteausfälle, Niedrigwasser und zunehmende Gesundheitsrisiken verursachen hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Kosten. So hat zuletzt das Niedrigwasser im Rhein Transport und Industrie in Deutschland belastet und damit auch den Konjunkturaufschwung. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit Frankreich, dass Anpassung wirken kann: Dank verbesserter Vorsorge fielen die gesundheitlichen Folgen der Hitzewelle im Juni dort deutlich geringer aus. Doch wer trägt die Verantwortung für Anpassung? Welche Risiken müssen Unternehmen künftig selbst managen, etwa durch Versicherungen, Investitionen und veränderte Produktionsweisen? Wo sind staatliche Investitionen in Infrastruktur, Früwarnsysteme und Aufklärung unverzichtbar? Und wie lässt sich verhindern, dass Extremwetterereignisse zu immer höheren volkswirtschaftlichen Schäden führen? Diese Fragen diskutieren wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Umweltpolitik, Versicherungswirtschaft, Landwirtschaft und Verkehr.