Impulsvortrag: Jens Arnold, OECD
Im Anschluss Diskussion mit:
Jeanette Beck, Stadt Bern
Robert Koch, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Berlin
Elisabeth Merk, Stadt München (angefragt)
Martin Tschirren, Bundesamt für Wohnungswesen, Bern
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Die Schweiz kämpft ebenso wie in Deutschland mit zu hohen Mietpriesen in Ballungsräumen. Das behindert nicht nur die Arbeitskräftemobilität, sondern verteuert und erschwert den Menschen das Leben. Der neue OECD-Wirtschaftsbericht für die Schweiz sieht die Ursache vor allen Dingen in einem inflexiblen Wohnungsangebot. Es gibt ungenutztes Potential, Bauland schneller zu mobilisieren, eine konsequente Digitalisierung könnte Genehmigungsprozesse beschleunigen und Grundsteuern sind zu gering, um Eigentümerinnen und Eigentümern einen wirklichen Anreiz zu geben, Leerstand rasch an den Markt zu bringen. Aber auch eine flexiblere Mietenregulierung im Einklang mit lokalen Vergleichspreisen würde die Nutzung des bestehenden Wohnraums verbessern, analysiert der Bericht. All diese Fragen sind in Deutschland wohl bekannt. Bauturbo, Verdichtung, Grundsteuerreform, Mietpreisbremse – ja oder nein und wenn ja, wie genau? Unser Panel erörtert die vorgeschlagenen Lösungen in einem Deutsch-Schweizer Dialog.