Impulsvortrag: Isabell Koske, OECD
Im Anschluss Diskussion mit:
Geraldine Dany-Knedlik, DIW
Reint E. Gropp, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Robert Grundke, OECD
Achim Truger, Sachverständigenrat Wirtschaft und Professor für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Zwar deuten die jüngsten Daten darauf hin, dass sich die deutsche Wirtschaft doch besser erholt als zuletzt erwartet, auf die globale Wirtschaftslage ist das jedoch nicht zurückzuführen. Die Konflikte im Nahen Osten lassen die Energiepreise stark schwanken und können zu Verwerfungen in den globalen Lieferketten führen. Die rasche Verbreitung künstlicher Intelligenz verändert Investitions- und Arbeitsmarktstrukturen im hohem Tempo, und Extremwetterereignisse treffen Ernten, Infrastruktur, Transport und Tourismus weit häufiger als in der Vergangenheit. Inmitten dieser Unsicherheiten stellt die OECD ihre jüngsten Szenarien für die weitere Wirtschaftsentwicklung vor. Unsere Expertinnen und Experten diskutieren im Anschluss die Implikationen für die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und gehen der Frage nach, wie sich das Land längerfristig mit strukturpolitischen Reformen gemeinsam mit europäischen Partnern fit für dieses veränderte Umfeld machen kann