Fritzi Köhler-Geib hat in ihrer Laufbahn als Chefvolkswirtin für Zentralamerika der Weltbank in Washington und als Chefvolkswirtin der KfW Wirtschaft aus zahlreichen Perspektiven analysiert und erlebt. Inzwischen ist sie bei der Bundesbank und blickt dort nicht nur auf die Zukunft der Finanzen, sondern gestaltet sie als zuständige Vorständin für IT, Daten und Statistik, Forschung und Risikocontrolling gleich mit. Im Tête-à-Tête fragen wir sie, was Stablecoins, der digitale Euro und andere Cryptoassets für Geldpolitik und Finanzmarktstabilität bedeuten. Wie können digitale Währungen zu Innovation in Europa und damit im Ergebnis vielleicht auch zu mehr digitaler Souveränität beitragen? Uns interessiert auch, welche Wirkungen die KI-Revolution aus Sicht der Volkswirtin auf Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt und Inflation haben könnte und was das für die Geldpolitik bedeutet. Und natürlich wollen wir wissen, wie Zentralbanken mit künstlicher Intelligenz ihre Daten und Analyseinstrumente modernisieren – oder vielleicht sogar revolutionieren – können, um Preisentwicklungen besser vorauszusagen. Was wird die KI am Ende wohl schneller ändern: die makroökonomischen Zusammenhänge, die Zentralbankerinnen verstehen müssen– oder ihre analytischen Möglichkeiten, dieses Ziel möglichst gut und akkurat zu erreichen?
Tête-à-Tête mit Fritzi Köhler-Geib: Notenbankerin auf dem Weg in die digitale Zukunft der Finanzen
- Date
- 16 März 2026
- Time
- 15:30 - 16:00
- Location
- Online