Mit innovativen Abfindungsmodellen zum Jobwechsel ermutigen, die industrielle Erneuerung mit flexibleren und gleichzeitig Sicherheit bietenden Arbeitsmärkten voranbringen, Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen unserer Zeit anpassen – wem fällt ein brandheißes Arbeitmarktthema ein, bei dem Enzo Weber nicht auf der öffentlichen Bühne Kritik und Ideen einbrächte? In Talkrunden, Podcasts und den Abendnachrichten ist der Leiter des Forschungsbereichs Prognosen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein gern gesehener Gast. Und selbstverständlich darf er auch im Tête-à-Tête nicht fehlen. Wir freuen uns, dass er kommt, und fragen ihn bei der Gelegenheit nach seiner Einschätzung zur diskutierten Abschaffung der Minijobs und was das für Betroffene, Betriebe, die sie bis dato gerne nutzen, und die Arbeitsmarktentwicklung bedeutet. Gerne würden wir besser verstehen, wie Aus- und Weiterbildung in einem Land aussehen soll, in dem viele Zugewanderte schon einiges mitbringen, nur eben nicht die deutschen Zertifikate und Diplome, während zu viele junge Leute ohne Schul- und Berufsabschluss dastehen. Warum hilft es ihnen denn nun so wenig, wenn es gleichzeitig so viele offene Ausbildungsplätze gibt und wie lässt sich das ändern? Was steckt hinter der Neu-Einstellungsflaute besonders für Hochschulabsolventen, wollen wir wissen. Und warum soll es nun die falsche Frage sein, wenn Fatoni singt: „Wann werde ich endlich von KI ersetzt“?
Tête-à-Tête mit Enzo Weber – Wirtschaftsprofessor und Politikberater mit Lösungen für große Erneuerungen
- Date
- 27 Juli 2026
- Time
- 08:30-09:00 Uhr
- Location
- Online