Impulsvortrag: Ingo Härtel, Bundesministerium für Gesundheit
Im Anschluss Diskussion mit:
Ruth Hecker, Aktionsbündnis Patientensicherheit
David Kelly, OECD
Martin Kreis, Charité
Moderation: Nicola Brandt, OECD
Etwa 10 bis 15 Prozent aller Diagnosen sind falsch, verspätet oder bleiben ganz aus. Die Folgen sind gravierend: Für Patientinnen und Patienten, Fachpersonal und das Gesundheitssystem entstehen hohe Belastungen und Kosten. Laut OECD machen diese bis zu 17,5 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben aus. Der OECD-Bericht zeigt, wie gezielte Investitionen in Diagnosesicherheit nicht nur die Versorgung verbessern, sondern auch beträchtliche Einsparungen ermöglichen können. Der Impulsvortrag präsentiert aktuelle Daten, Handlungsansätze und wirtschaftspolitische Empfehlungen dazu, wie sich mit kleinen Mitteln große Wirkung erzielen lässt. Die Runde diskutiert, welche Impulse Gesundheitspolitik und Praxis daraus ziehen können, insbesondere angesichts wachsender Sparzwänge und dem gleichzeitig wachsenden Anspruch auf hochwertige Versorgung.