Präsentation: Robert Grundke, OECD
Diskussion:
Nicola Fuchs-Schündeln, WZB und Wissenschaftlicher Beirat beim BMWE
Stefan Profit, BMWE
Jörg Rocholl, ESMT und Wissenschaftlicher Beirat beim BMF
Moderation: Nicola Brandt, OECD Berlin Centre
Im jüngst veröffentlichten OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland bewertet die OECD das geplante Investitionsprogramm der neuen Bundesregierung als große Chance, der deutschen Volkswirtschaft nach zahlreichen widrigen Ereignissen zu neuer Stärke zu verhelfen. Voraussetzung sind beherzte Reformen, um Kapazitätserweiterungen im Privatsektor, effektivere Verwaltung und zügigere Verfahren zur raschen Umsetzung der geplanten Investitionen zu ermöglichen. Andernfalls drohen die zusätzlich bereitgestellten Gelder vor allem die Inflation anzutreiben. Das erfordert Antworten auf den Fachkräftemangel, etwa durch eine Reform der steuerlichen Behandlung von Familien und Geringverdienenden, einen Ausbau der frühkindlichen Bildung und Ganztagsschulen von hoher Qualität, bessere Anreize und Bedingungen für Erwerbsarbeit in älteren Jahren und beschleunigte, effektivere Einwanderungs- und Integrationsverfahren. Das Verwaltungshandeln muss effizienter werden, wobei ein Digitalisierungsschub erheblich helfen könnte. Aber wie lassen sich diese Reformen umsetzen? Unsere Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik bewerten die Vorschläge der OECD und diskutieren Ideen zu ihrer Umsetzung.