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Investment policy

Lettland tritt der OECD Erklärung über internationale Investitionen und multinationale Unternehmen bei

 

09/01/2004 - Die Regierung von Lettland hat die Einladung der OECD-Länder angenommen, der OECD Erklärung über internationale Investitionen und multinationale Unternehmen beizutreten. Damit zeigt sich, dass Lettlands grundsätzliche Öffnung für ausländische Direktinvestitionen und die liberal ausgerichtete Wirtschaftspolitik Anerkennung findet.

Die Erklärung verlangt von den Regierungen der Gastländer, den Auslandsinvestoren eine Behandlung zuteil werden zu lassen, die nicht weniger günstig ist als jene, die den inländischen Unternehmen zuteil wird. Sie fördert auch freiwillige Standards für ein verantwortungsbewusstes unternehmerisches Verhalten im Rahmen der OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen.


Der Anschluss an diese OECD Grundsätze und Standards wird die Bemühungen der lettischen Regierung verstärken, investitionsfreundliche Wirtschaftspolitiken fortzusetzen. Als Beitrittsstaat zur Erklärung wird Lettland die Erfahrungen mit den 30 OECD Mitgliedsländern und den anderen Beitrittsstaaten (Argentinien, Brasilien, Chile, Estland, Israel, Litauen und Slowenien) teilen.


In weniger als einer Dekade und unter schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist es Lettland gelungen, die makroökonomische Stabilität wiederherzustellen und eine voll funktionierende und offene Marktwirtschaft zu errichten. Diese Strategie hat sich in ständig steigenden Zuflüssen an ausländischen Direktinvestitionen niedergeschlagen. Die Privatisierung ist praktisch abgeschlossen und eine der größten Herausforderungen für die zukünftige Investitionspolitik wird sein, mehr Investitionskapital für völlig neue Projekte anzuziehen und mit dem internationalen Wettbewerb für ausländische Direktinvestitionen fertig zu werden.


Eine kürzliche durchgeführte OECD Prüfung der Rahmenbedingungen für Auslandsinvestoren in Lettland ermutigte die lettische Regierung, ihre Wirtschaftreformen aktiv fortzusetzen, Marktzugangsbarrieren auf nichtdiskriminierende Weise abzubauen und mit der Suche nach konkreten Lösungen zur Beseitigung von Verwaltungshemmnissen, mit denen ausländische Unternehmen konfrontiert werden, fortzufahren.


Für weitere Informationen steht Marie-France Houde, OECD Direktorat für Finanz-, Fiskal- und Steuerangelegenheiten (+ 33 [1] 45 24 9126) Journalisten gern zur Verfügung.

 

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