Share

Handelsspannungen und politische Unsicherheiten drücken weiter das globale Wachstum

 

(Berlin/Paris, 19. September 2019) – Die Aussichten für die Wirtschaft verschlechtern sich sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern. Handelskonflikte und politische Unsicherheiten belasten die bereits geringen Wachstumsaussichten weiter, schwächen das öffentliche Vertrauen und hemmen Investitionen. Wegen seiner Exportabhängigkeit gilt das besonders für Deutschland. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Interim Economic Outlook der OECD.

Für 2019 geht die OECD von einem Weltwirtschaftswachstum von 2,9 Prozent aus, für 2020 von 3 Prozent. Das sind die schwächsten jährlichen Wachstumsraten seit der Finanzkrise. Der Interim Economic Outlook blickt auf alle G20-Volkswirtschaften und macht für einen Großteil der Länder Abwärtskorrekturen gegenüber den OECD-Prognosen vom Mai 2019 im Economic Outlook. Für Deutschland prognostiziert er ein Wachstum von 0,5 Prozent in 2019 und 0,6 Prozent in 2020.

» Ausführliche Pressemitteilung in englischer Sprache

 

 

Related Documents