LEED Programme (Local Economic and Employment Development)

Stärkung von Unternehmertum und wirtschaftlicher Entwicklung in Ostdeutschland

 

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und ihr Programm „Local Economic and Employment Development“ (LEED) arbeiten seit 2005 mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abteilung Aufbau Ost, Raumentwicklung und Strukturpolitik, Referat Aufbau- und Sozialpolitik an einem gemeinsamen analytischen und praktischen Projekt zur Förderung und Stärkung von Unternehmertum in den neuen Bundesländern. Unternehmertum stellt eine wichtige Triebkraft für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen dar. Bei der Förderung von Unternehmertum sind die zuständigen Bundes- und Länderministerien sowie die Einrichtungen der kommunalen Selbstverwaltung und deren Partner bemüht, um bewährten Ansätze und Maßnahmen aus anderen Regionen zu suchen. Es gilt neue Ideen zu finden, um eigene Strategien, Programme und deren Umsetzung noch effektiver gestalten können. Auf eben diesen Bedarf geht das vorliegende Projekt ein, indem es den Projektbeteiligten im Rahmen eines internationalen Erfahrungsaustausches rund um innovative Vorgehensweisen und “Gute Praxis Beispiele“ aus zahlreichen OECD-Mitgliedsstaaten die Möglichkeit bietet, ihre bestehenden Ansätze, die aktuellen Bedürfnisse und die zukünftigen Prioritäten zu reflektieren.

Neben einer globalen Bewertung der Erfordernisse und Chancen für eine Politik zur Förderung von Unternehmertum in Ostdeutschland, umfasst die Studie eine nähere Untersuchung von sechs lokalen Fallstudiengebieten wofür die OECD ein internationales Expertenteam verpflichtet hat. Auf Vorschlag der beteiligten Ministerien wurden folgende Gebiete ausgewählt: die Landkreise Mittweida (Sachsen) und Altenburger Land (Thüringen) als Fallstudiengebiete 1 und 2: die Landkreise Uckermark (Brandenburg) und Parchim (Mecklenburg- Vorpommern) als Fallstudiengebiete 3 und 4; das Universitätsumfeld in der Stadt Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) als Fallstudiengebiet 5; und der Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf (Berlin) als Fallstudiengebiet 6.

Schwerpunkte des internationalen Austauschs sind:

  • Neue lokale Handlungsansätze zur intensiveren Nutzung von Chancen und zur Überwindung von Hindernissen für unternehmerisches Engagement; 
  • Methoden zur Steigerung von Effektivität und Effizienz bereits existierender lokaler Förderpolitiken -und Programme; 
  • Methoden zu einer verstärkten Abstimmung von Instrumenten und Ansätzen in der Förderung des lokalen Unternehmertums, die eine Koordinierung von verschiedenen Politikbereichen erleichtern sollen.

Projektergebnisse:

  • Treffen der Projektpartner bei denen sich die Vertreter/innen des OECD Sekretariats mit den am Projekt beteiligten Bundes- und Länderministerien zu dem methodischen Ansatz und den thematischen Schwerpunkten des Projektes geeinigt haben.
  • Vor-Ort-Untersuchungen in den ausgewählten Gebieten durch eine internationale Expertengruppe unter der Leitung des OECD Sekretariats. 
  • Regionale Workshops mit Teilnehmer/innen der Fachgespräche während der Vor-Ort-Untersuchungen in den jeweiligen Regionen sowie Vertreter/innen der am Projekt beteiligten Bundes- und der für die Untersuchungsregionen zuständigen Länderministerien um die vorläufigen Ergebnissen und Empfehlungen zu diskutieren. Daneben bieten diese Workshops, mit dem Ziel eines interaktiven Erfahrungsaustauschs, die Möglichkeit ausgewählte internationale Modellprogramme/-projekte auch hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit zu prüfen.
  • Diskussionspapiere als Ergebnisse der jeweiligen Fallstudien: (1) Analyse des lokalen Umfelds für Unternehmertum, wobei insbesondere auf die Auswirkungen von Kultur, Rahmenbedingungen und Regierungsprogrammen eingegangen wird sowie einer Identifikation lokaler Möglichkeiten und Barrieren für die Entwicklung von Unternehmertum; (2) Analyse der Effektivität und Effizienz bestehender, auf Länder- und/oder lokaler Ebene formulierter Förderpolitiken und -Programme zur Stärkung von Unternehmertum und Vorschläge zu weiterreichenden politischen Zielen und Optionen sowie einer Vorstellung von Initiativen, die modellhaft für andere Regionen sein könnten; (3) Empfehlungen für die Anpassung und Neuausrichtung von lokaler Förderpolitik, Programmen und deren Umsetzungsmechanismen, basierend auf den Ergebnissen der jeweiligen lokalen Fallstudien und Vorschlägen für den Transfer und die Umsetzung von innovativen Förderpolitiken und „Gute-Praxis“ Beispielen aus anderen Staaten;
  • Ein Endbericht in welchem die aufbereiteten Ergebnisse der Studie die Gesamtentwicklung in Ostdeutschland berücksichtigen. 
  • Eine öffentliche Fachtagung zur Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen des Endberichts

Für Fragen und für weiterführende Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Jonathan.Potter@oecd.org  und Frau Andrea-Rosalinde.Hofer@oecd.org  


Zugang: Kompendium von Handlungsempfehlungen, internationalen Lernmodellen und Beispielen "Guter-Praxis" aus den neuen Ländern

 

 

 

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