Direction de la Science, de la technologie et de l'industrie

Besser verknüpfter Verkehr fördert umweltfreundlicheres Wachstum, erklärte Generalsekretär der OECD

 

03/05/2012 - Angel Gurría, Generalsekretär der OECD, stellte heute anlässlich der Jährlichen Gipfeltreffens der Verkehrsminister aus 53 Mitgliedstaaten in Leipzig den Transport Outlook 2012 vor.

 

Nahtlose Verkehrssysteme, die umweltfreundlichere Mobilitätslösungen und effizientere Verkehrsnetze kombinieren, werden das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig die Umwelt besser schützen, so das Fazit des neuen Jahresberichts über Mobilitätstrends des Weltverkehrsforums der OECD.

 

„Verkehr und Technologie sind die beiden Eckpfeiler des Welthandels“, erklärte Angel Gurría bei der Vorstellung des Transport Outlook 2012. „Die Verknüpfung von Orten und Menschen schafft neue Marktchancen. Bessere Verbindungen können die Produktivität steigern. Wenn wir gezielt in den Ausbau der Kapazitäten und in intelligente Mobilitätstechnologien investieren und ihre optimale Ausnutzung gewährleisten, verleihen wir der Wirtschaft neue Wachstumsimpulse.“

 

Der Studie zufolge, die unter dem Titel „Nahtloser Verkehr für umweltfreundliches Wachstum“ veröffentlicht wurde, könnte der Verkehrssektor einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Weltwirtschaft leisten.

 

„Umweltfreundlicher Verkehr bedeutet nicht die Aufgabe der Mobilität, sondern Mobilität mit weniger Umweltbelastung“, unterstreicht Angel Gurría. „Nahtloser Verkehr ermöglicht, unsere Mobilitätsziele mit unserem Streben nach umweltfreundlichem Wachstum zu vereinen.“

 

Schwerpunkte des Jahresberichts 2012:

 

Die Mobilität wird stark zunehmen, insbesondere außerhalb des OECD-Raums:

  • Der weltweite Personenverkehr könnte 2015 um 2 bis 2,5 Mal höher sein als heute. Außerhalb der OECD dürfte der Personenverkehr mit dem Faktor 2,5 bis 3,5 multipliziert werden, in der OECD wird das Wachstum auf rund 30 Prozent geschätzt.
  •  Der weltweite Güterverkehr könnte bis 2050 um das Zwei- bis Vierfache steigen. In der OECD dürfte der Güterverkehr sich verdoppeln, außerhalb der OECD ist wohl mit einem Anstieg um 400 Prozent zu rechnen.

 

Die CO2-Emissionen werden dank kohlendioxidarmer Technologien nicht so schnell ansteigen wie die Mobilität:

  • Der CO2-Ausstoß aus dem Verkehr könnte von 2010 bis 2050 um den Faktor 1,5 bis 2,5 zunehmen.
  • In den Industriestaaten sollte es möglich sein, die CO2-Emissionen durch den Einsatz verbesserter Technologien zu stabilisieren. Der Ausstoß aus dem Güterverkehr dürfte allerdings weiterhin zunehmen, außer der Güterverkehr wächst nur halb so schnell wie das Bruttoinlandsprodukt.
  • In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird eine Beschleunigung des Mobilitätswachstums und aus diesem Grund auch ein klarer Anstieg der Emissionen erwartet. Das setzt voraus, dass energieeffizientere Standard- sowie Hybridfahrzeuge, aber nicht viele mit alternativen Kraftstoffen angetriebene Fahrzeuge eingesetzt werden.


Eine engagierte und konsequente Mobilitätspolitik kann das Emissionswachstum bremsen:

  • Verkehrspolitische Maßnahmen zugunsten der Personenmobilität könnten das Emissionswachstum außerhalb der OECD bis 2050 um ein Viertel oder gar ein Drittel verringern. Die Verlangsamung des Anstiegs erfordert ein unermüdliches Engagement der Verkehrspolitiker. Zur Gewährleistung einer ausgewogenen Mobilität muss eine Reihe von Maßnahmen getroffen werden. Dazu gehören unter anderem: Integration der öffentlichen Verkehrsmittel, damit sie nahtlos ineinandergreifen und für die Nutzer attraktiver werden; Begrenzung der Kapazität für Autos, damit die Straßennetze effizienter genutzt werden; kostenpflichtiges Parken.


Der zunehmende CO2-Ausstoß kann nur mit wirksamen Energietechnologien gebremst werden:

  • 2011 wurde davon ausgegangen, dass die Kraftstoffeinsparungen bei Pkws mindestens verdoppelt werden müssen, um die Emissionen zu stabilisieren, von ca. 6 l/100 km im Jahr 2008 auf knapp 4 l/100 km im Jahr 2050.
  • Die Effizienz von Verbrennungsmotoren kann erheblich gesteigert werden. Die Verkleinerung der Fahrzeuge trägt ebenfalls merklich zur Verringerung des Energieverbrauchs bei. Die sofortige Einführung immer strengerer Kraftstoffeinsparungsvorschriften würde diese Entwicklung beschleunigen.
  • Auf längere Sicht sollte die Verkehrspolitik alternative Energieträger fördern. Dabei ist Vielfältigkeit dem Ersatz der fossilen Brennstoffe durch einen anderen dominanten Energieträger vorzuziehen. Elektrowagen eignen sich sehr gut für kurze, häufige Fahrten einschließlich Taxifahrten und Anlieferungen im städtischen Bereich.

 

Das Weltverkehrsforum hat seinen Sitz bei der OECD in Paris. Die globale verkehrspolitische Plattform soll den Dialog zwischen Verkehrsministern, Unternehmensleitern und Experten fördern.

 

Der Jahresbericht Transport Outlook 2012 des Weltverkehrsforums kann hier heruntergeladen werden: www.internationaltransportforum.org/Pub/TranspOutlook.html


Weitere Auskünfte: Michael.Kloth@oecd.org; OECD Media Relations division: 00 33 1 45 24 80 97

 

 

 

 

Also Available

Countries list

  • Afghanistan
  • Afrique du Sud
  • Albanie
  • Algérie
  • Allemagne
  • Andorre
  • Angola
  • Anguilla
  • Antigua-et-Barbuda
  • Antilles Néerlandaises
  • Arabie Saoudite
  • Argentine
  • Arménie
  • Aruba
  • Australie
  • Autorité Nationale Palestinienne
  • Autriche
  • Azerbaïdjan
  • Bahamas
  • Bahreïn
  • Bangladesh
  • Barbade
  • Belgique
  • Belize
  • Bermudes
  • Bhoutan
  • Bolivie
  • Bosnie-Herzégovine
  • Botswana
  • Brunéi Darussalam
  • Brésil
  • Bulgarie
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Bélarus
  • Bénin
  • Cambodge
  • Cameroun
  • Canada
  • Cap-Vert
  • Caïmanes, Îles
  • Centrafricaine, République
  • Chili
  • Chine (République populaire de)
  • Chypre
  • Colombie
  • Comores
  • Congo, La République Démocratique du
  • Corée
  • Corée, République Populaire Démocratique de
  • Costa Rica
  • Croatie
  • Cuba
  • Côte D'ivoire
  • Danemark
  • Djibouti
  • Dominicaine, République
  • Dominique
  • Egypte
  • El Salvador
  • Emirats Arabes Unis
  • Equateur
  • Erythrée
  • Espagne
  • Estonie
  • Etats Fédérés de Micronésie
  • Etats-Unis
  • Ethiopie
  • ex-République yougouslave de Macédoine (ERYM)
  • Fidji
  • Finlande
  • France
  • Gabon
  • Gambie
  • Ghana
  • Gibraltar
  • Grenade
  • Groenland
  • Grèce
  • Guatemala
  • Guernesey
  • Guinée Équatoriale
  • Guinée-Bissau
  • Guinéee
  • Guyana
  • Guyane Française
  • Géorgie
  • Haïti
  • Honduras
  • Hong Kong, Chine
  • Hongrie
  • Ile de Man
  • Ile Maurice
  • Iles Cook
  • Iles Féroé
  • Iles Marshall
  • Iles Vierges Britanniques
  • Iles Vierges des États-Unis
  • Inde
  • Indonésie
  • Iraq
  • Irlande
  • Islande
  • Israël
  • Italie
  • Jamaïque
  • Japon
  • Jersey
  • Jordanie
  • Kazakstan
  • Kenya
  • Kirghizistan
  • Kiribati
  • Koweït
  • l'Union européenne
  • Lao, République Démocratique Populaire
  • le Taipei chinois
  • Lesotho
  • Lettonie
  • Liban
  • Libye
  • Libéria
  • Liechtenstein
  • Lituanie
  • Luxembourg
  • Macao
  • Madagascar
  • Malaisie
  • Malawi
  • Maldives
  • Mali
  • Malte
  • Maroc
  • Mauritanie
  • Mayotte
  • Mexique
  • Moldova
  • Monaco
  • Mongolie
  • Montserrat
  • Monténégro
  • Mozambique
  • Myanmar
  • Namibie
  • Nauru
  • Nicaragua
  • Niger
  • Nigéria
  • Nioué
  • Norvège
  • Nouvelle-Zélande
  • Népal
  • Oman
  • Ouganda
  • Ouzbékistan
  • Pakistan
  • Palaos
  • Panama
  • Papouasie-Nouvelle-Guinée
  • Paraguay
  • Pays-Bas
  • Philippines
  • Pologne
  • Porto Rico
  • Portugal
  • Pérou
  • Qatar
  • Roumanie
  • Royaume-Uni
  • Russie, Fédération de
  • Rwanda
  • République du Congo
  • République Islamique d' Iran
  • République Tchèque
  • Sahara Occidental
  • Saint-Kitts-et-Nevis
  • Saint-Marin
  • Saint-Vincent-et-les Grenadines
  • Sainte-Hélène
  • Sainte-Lucie
  • Salomon, Îles
  • Samoa
  • Sao Tomé-et-Principe
  • Serbie
  • Serbie et Monténégro (avant juin 2006)
  • Seychelles
  • Sierra Leone
  • Singapour
  • Slovaquie
  • Slovénie
  • Somalie
  • Soudan
  • Soudan du Sud
  • Sri Lanka
  • Suisse
  • Suriname
  • Suède
  • Swaziland
  • Syrienne, République Arabe
  • Sénégal
  • Tadjikistan
  • Tanzanie
  • Tchad
  • Thaïlande
  • Timor-Leste (Timor Oriental)
  • Togo
  • Tokelau
  • Tonga
  • Trinité-et-Tobago
  • Tunisie
  • Turkménistan
  • Turks et Caïques, Îles
  • Turquie
  • Tuvalu
  • Ukraine
  • Uruguay
  • Vanuatu
  • Venezuela
  • Viêt Nam
  • Wallis et Futuna
  • Yémen
  • Zambie
  • Zimbabwe
  • Topics list