Direction de l'Emploi, du travail et des affaires sociales

Internationale Migrationstrends spiegeln Anstieg bei der Arbeitsmigration und Fortdauer der Integrationsprobleme wieder

 

21/01/2004 - Viele OECD Länder verzeichnen Rekordzahlen an Zuwanderern, die nach Arbeit suchen oder ihren Familien nachziehen. Die neueste Ausgabe des OECD Jahresberichts Internationale Migrationstrends zeigt, dass die Konjunkturabkühlung in einigen OECD Ländern keinen Einfluss auf den Mitte der 90iger Jahre einsetzenden Aufwärtstrend bei der internationalen Migration gehabt hat.


Die Vereinigten Staaten haben 2001 und 2002 mehr als eine Million dauerhafte Einwanderer aufgenommen, das sind 25 % mehr als im Jahr 2000. Im selben Zeitraum nahmen einige europäische Länder einschließlich Österreich, Frankreich und der Schweiz ungefähr 15 % mehr Zuwanderer auf. Zu einem starken Anstieg der Zuwanderungsströme kam es in Folge der jüngsten Regulierungsprogramme auch in Kanada, Neuseeland und den südeuropäischen Ländern. Lediglich Japan, Korea und Nordeuropa verzeichneten geringere Zuwächse.


Im Zeitraum 2001-2002 gab es einen erheblichen Anstieg bei der Arbeitsmigration, und zwar sowohl von zeitlich befristet beschäftigten als auch von unbefristet beschäftigten Arbeitskräften und auch quer durch alle Beschäftigungskategorien - qualifizierte Arbeitskräfte, Saisonarbeiter, Trainees, Arbeitsurlauber, Transfer von Beschäftigten innerhalb von multinationalen Unternehmen und Grenzgänger. Ebenfalls zugenommen hat der Zuzug von Familienmitgliedern, Flüchtlingen und Studenten.


Der Bericht zeigt die Veränderungen bei der geografischen Herkunft der Migrationsflüsse auf. In allen OECD Ländern wurden z.B. Anstiege bei der Zuwanderung von Migranten aus Asien, insbesonders Chinesen und Philippinos sowie aus Russland und der Ukraine beobachtet. Die Migrationsflüsse aus Lateinamerika sind ebenfalls im Steigen begriffen.


Obwohl sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt für die meisten Ausländer während der letzten Wachstumsphase verbesserten, gibt es nach wie vor ausländische Arbeiter - besonders Frauen, Jugendliche und älter Arbeitskräfte - mit Problemen auf dem Arbeitsmarkt.


Die jüngsten Entwicklungen bei den internationalen Migrationstrends spiegeln die Veränderungen bei den Migrationspolitiken der OECD Länder wieder, die versuchen, das Wachstum der Asylansuchen zu kontrollieren und qualifizierte ausländische Arbeiter sowie andere Kategorien ausländischer Arbeitskräfte (z.B. für Saisonarbeit, Kinderbetreuung und Altenpflege) anzuheuern. Einige OECD Länder - Dänemark, Frankreich, Griechenland und Portugal - haben neue Gesetze im Hinblick auf den Zuzug, den Aufenthalt und die Beschäftigung von Ausländern erlassen. Andere Länder wie Großbritannien, die Niederlande und die Schweiz änderten ihre Asylgesetzgebung. Der Bericht untersucht auch die wichtigsten Maßnahmen, die darauf abzielen, die Migrationspolitik in der Europäischen Union zu harmonisieren.


Das erste Sonderkapitel dieser Ausgabe von Internationale Migrationstrends konzentriert sich auf die regionalen Aspekte der internationalen Migration. Zu den Faktoren, die dafür ausschlaggebend sind, wo sich die ankommenden Einwanderer im Gastland niederlassen, gehören vor allem: i) die wirtschaftliche Attraktivität der Zielregion; ii) die Anwesenheit von Familienmitgliedern oder Menschen der selben ethnischen Herkunft und iii) der Ort der Einreise in das Land und die Nähe des Ziellandes zum Herkunftsland. Regionale Einwanderungsprogramme wie z.B. jene in Kanada und Australien, die die Einwanderer dazu ermutigen, sich in nichturbanen Gebieten niederzulassen, sind zwar vom Ausmaß her relativ begrenzt, aber veranschaulichen die vorhandenen Möglichkeiten, die Beziehungen zwischen Regional- und Migrationspolitiken zu verstärken.


In den neunziger Jahren kam es zu einem signifikanten Anstieg bei der internationalen Mobilität von hochqualifizierten Arbeitskräften, die nach Jobs in den Bereichen neue Technologien, Bildung und Gesundheitswesen suchten. Das zweite Sonderkapitel befasst sich mit dem Problem des "brain drain", basierend auf dem Beispiel der international mobilen Gesundheitsfachkräfte aus Südafrika. Die wichtigsten Faktoren, die die Mobilität von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen bestimmen, decken sich weitgehend mit jenen, die auf alle hochqualifizierten Arbeitskräfte zutreffen und beruhen auf einer Kombination von verschiedenen Gründen. Die Studie Internationale Migrationstrends kommt zum Schluss, dass die Abwanderung nicht unbedingt den Hauptgrund für die Schwierigkeiten der Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern darstellt, obwohl sie das Problem erschwert. Die südafrikanische Regierung führte kürzlich einige Maßnahmen ein, die darauf abzielen, die Einwanderung qualifizierter ausländischer Arbeitskräfte, insbesondere aus anderen Entwicklungsländern zu fördern und südafrikanisches Personal im Land zu halten. Der Bericht präsentiert und bewertet diese Programme. Der Bericht zeigt am Beispiel von Südafrika die Wichtigkeit einer starken Kohärenz der Migrations- und Entwicklungshilfepolitiken, auf internationaler Ebene wie auch auf nationaler Ebene in den Herkunftsländern, damit die Vorzüge der internationalen Mobilität von Gesundheitsfachkräften auf faire und nachhaltige Art und Weise geteilt werden.


Journalisten können ein Presseexemplar der Studie Trends in International Migration von der OECD Pressestelle (Tel: + 33 1 4524 9700 ) anfordern. Jean-Pierre Garson, OECD Abteilung für Internationale Migration (Tel: + 33 1 4524 9174 ) steht Journalisten für weitere Informationen über die Studie und andere OECD Arbeiten zu Migrationsfragen gerne zur Verfügung.

 

 

 

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