Autriche

Vergleichsweise hohe Ausgaben für Altersbezüge in Österreich

 

(23. Juni 2009)

Überblick

  • Österreich gibt nach Italien den größten Anteil seiner Wirtschaftsleistung für die Alterssicherung aus. Die Ausgaben beliefen sich 2005 auf 12,6 Prozent der Wirtschaftsleistung, im OECD-Schnitt waren es 7,2 Prozent des BIP.
  • Obwohl mit der Rentenreform die Altersbezüge sinken werden, bleibt das Rentenversprechen an Arbeitnehmer, die jetzt ins Arbeitsleben eintreten vergleichsweise hoch. Die Ersatzrate (Rentenanspruch im Verhältnis zum Arbeitseinkommen) ist für einen Durchschnittsverdiener mit 80 Prozent deutlich höher als im OECD-Schnitt mit 59 Prozent.

Hohe öffentliche Ausgaben für die Alterssicherung

Die gesetzliche Rente steht für mehr als ein Viertel der gesamten öffentlichen Ausgaben in Österreich, verglichen mit 17 Prozent im Schnitt über alle 30 OECD Länder. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung sind die Rentenausgaben mit 12,6 Prozent des BIP die zweithöchsten innerhalb der OECD. Nur in Italien ist der Anteil der Rentenausgaben am BIP mit 14 Prozent höher.

 

 

Österreich bietet mit die höchsten Rentenversprechen in der OECD

Die Rentenversprechen in Österreich gehören zu den höchsten in der OECD. So liegt die Bruttoersatzrate – Rentenansprüche im Verhältnis zum Bruttoverdienst – für einen Durschschnittsverdiener in Österreich bei 80 Prozent. Im OECD-Schnitt sind es 59%, in Deutschland gar nur 43 Prozent.

 

Bericht

 

 

 

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