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Ein besserer start für junge menschen am arbeitsmarkt?
Die günstige demographische Entwicklung, der anhaltende Konjunkturaufschwung sowie eine Welle neuer oder erweiterter Arbeitsmarktprogramme haben die Beschäftigungsaussichten junger Menschen bis zu einem gewissen Grade verbessert. Zugleich bestehen zwischen den einzelnen OECD-Ländern erhebliche Unterschiede in Bezug auf den Anteil der Studenten, die parallel zu ihrer Ausbildung einer Beschäftigung nachgehen oder eine Arbeit suchen.
Frauen im beruf: profile und arbeitsmarktergebnisse
Eine der markantesten Arbeitsmarktentwicklungen in den OECD-Ländern war in den letzten Jahrzehnten der stetige Vormarsch der Frauen. Dennoch besteht in vielen OECD-Ländern – insbesondere für Frauen mit niedrigem Bildungsniveau und für Frauen mit Kindern – eine erhebliche genderspezifische Beschäftigungslücke fort, und Frauen verdienen nicht nur weiterhin weniger als Männer, sondern üben auch andere Berufe aus.
Die situation im bereich der befrusteten beschäftigung
Der Anteil der Arbeitnehmer in befristeten Beschäftigungsverhältnissen weicht je nach OECD-Land erheblich voneinander ab und reicht von jedem dritten Arbeitnehmer in Spanien bis zu jedem zwanzigsten im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten. Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen verdienen weniger als unbefristet Beschäftigte und haben nicht ohne weiteres Zugang zu wichtigen Lohnnebenleistungen und betrieblichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen; ein Großteil hat aber die Möglichkeit, nach relativ kurzer Zeit in ein permanentes Beschäftigungsverhältnis überzuwechseln.
Alles über die langzeitarbeitslosigkeit
Mit Hilfe erfolgreicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit im weiten Sinne sollte es möglich sein, mehr Menschen ins Arbeitsleben zurückzubringen. Eine Kernfrage lautet in diesem Zusammenhang, ob das Schwergewicht in der Beschäftigungspolitik mehr auf „präventive" oder aber auf „kurative" Maßnahmen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit gelegt werden sollte. Kann das statistische „Profiling" der Arbeitslosen zur Lösung dieser schwierigen Frage beitragen? Wie können die „Karusselleffekte" vermieden werden, die wiederholte Arbeitslosigkeit fördern?
Arbeits- und produktmarktpolitik behühren sich: marketübergreifende effekte
Produktmarktregulierungen haben offenbar einen Einfluss auf Beschäftigungschancen, Löhne und Gehälter und vielleicht auch auf die Arbeitsplatzsicherheit. Analog hierzu haben die Tarifverhandlungsstrukturen und Beschäftigungsschutzbestimmungen einen Einfluss auf die unternehmerischen Anreize, in neue Technologien zu investieren. Eine effektive Koordinierung von Arbeits- und Produktmarktpolitik dürfte zu besseren Ergebnissen an beiden Märkten beitragen.
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