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F&E Intensität
Der Anteil der F&E Ausgaben am BIP lag 2005 in der Schweiz (2,9 Prozent), Deutschland (2,5 Prozent) und Österreich (2,4 Prozent) über dem OECD-Durchschnitt von 2,3 Prozent. Allerdings ist die F&E-Intensität der deutschen wie der schweizerischen Wirtschaft in den vergangen zehn Jahren (1995-2005) deutlich langsamer gewachsen als im OECD-Vergleich. In Österreich aber auch in Finnland, Korea, sowie in Dänemark und Schweden, deren Wirtschaft ebenfalls sehr hohe F&E Intensität aufweisen, ist der F&E Anteil weiter schneller gewachsen als im OECD-Schnitt. (Indikator A2, Seite 25 und Grafikdatei)
Venture Capital
Bezogen auf die Wirtschaftskraft war in Deutschland und Österreich nur rund halb so viel Risikokapital verfügbar wie Durchschnitt der OECD und der EU-Staaten. In der Schweiz liegt die Venture-Capital-Quote dagegen knapp unter dem OECD-Schnitt. (Indikator A9, Seite 38 und Grafikdatei)
Kooperationen zwischen Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen
Nimmt man die finanziellen Verflechtungen zwischen F&E Aktivitäten bei Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen zum Maßstab für das Ausmaß der Kooperation so scheint diese in Deutschland vergleichsweise ausgeprägt. So liegen die staatlichen Ausgaben für F&E in Unternehmen leicht unter dem OECD-Schnitt. Die Investitionen der Unternehmen in öffentliche Forschungseinrichtungen liegen sogar deutlich über dem OECD-Schnitt. (Indikator C1, Seite 68)
Steuerliche Förderung für private F&E Investitionen
Während die meisten großen OECD-Länder durch Steuernachlässe und Steuergutschriften die F&E Aktivitäten der Unternehmen fördern und dieses Instrument mitterlweile eine der wichtigsten Säulen für die F&E Förderung insgesamt geworden ist, findet es in Österreich eine gewisse Anwendung, in Deutschland und in der Schweiz so gut wie gar nicht. (Indikator C3, Seite 72 und Grafikdatei)
Patente auf Umwelttechnologien
Im Bereich Umwelttechnologie haben sich in den vergangen Jahren die Forschungsaktivitäten intensiviert, was sich auch in der Zahl der Patente niederschlägt. So ist zwischen 1995 und 2004 für die Bereiche Abgasminderung bei Fahrzeugen und Erneuerbare Energien die Zahl der Patentanmeldungen um ein rund ein Drittel schneller gewachsen Patentanmeldungen überhaupt. In den Jahren 2000 bis 2004 kamen für sowohl für die Erneuerbaren Energien mit einem Anteil von 19 Prozent als auch die Abgasminderung mit einem Anteil von 32 Prozent die meisten Patentanmeldungen aus Deutschland , gefolgt von Japan und den USA. (Indikator F10, Seite 158 und Grafikdatei)
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