Neue OECD-Datenbank zu Gender und Entwicklung

Am 08. März 2006 (Internationaler Frauentag) wurde die Datenbank “Gender, Institutions, and Development” – GID (www.oecd.org/dev/gender) – offiziell freigeschaltet. Die GID Datenbank umfasst Daten für weltweit 161 Länder und beinhaltet 60 Indikatoren hinsichtlich des sozio-ökonomischen Status von Frauen.

 

Zum ersten Mal – und darin besteht der innovative Charakter dieser Datenbank – sind institutionelle und kulturelle Faktoren quantitativ bewertet und in eine Datenbank eingeflossen: dazu gehören u.a. das Eherecht (z.B. Polygamie) wie auch Normen und Traditionen (z.B. die gesetzliche Regelung des Zugangs von Frauen und Männern zu Boden und Kapital).  Alle Variablen sind so kodiert, dass sie das jeweilige Niveau der Diskriminierung in einem Land widerspiegeln. Die Fülle an Informationen zur Gleichheit und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen sowie der Schwerpunkt auf soziale Institutionen machen die GID Datenbank zu einem wertvollen Instrument, welches künftig eine Vielzahl von analytischen Recherchen zu Fragen der sozio-ökonomischen Entwicklung, Gleichberechtigung und institutionellen Rahmenbedingungen ermöglicht.

 

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie dem ebenfalls erschienenen Policy Insight und Working Paper (www.oecd.org/dev/gender) oder Sie wenden sich direkt an Johannes Jütting, OECD Development Centre, johannes.jutting@oecd.org.

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