Erbschafts- und Vermögenssteuern

Die Globalisierung der Wirtschaft stellt auch die nationalen Steuersysteme vor Herausforderungen. Mobile Faktoren wie Kapital und in einem geringeren Ausmaß auch Arbeit können sich durch Standortverlagerungen einer im internatinalen Vergleich übermäßigen Besteuerung entzogen werden.

 

Die Staaten stehen so auch mit ihrer Steuerlast in einen Wettbewerb zueinander. Gleichzeitig können Lohne- und Einkommenssteuern sowie Sozialabgaben das Arbeitsangebot negativ beeinträchtigen

 

In Deutschland und Österreich haben Steuern auf
Vermögen eine vergleichsweise geringe Bedeutung


Dagegen gelten Steuern auf Grund und Immobilien als vergleichsweise effizient, da sie keine verzerrende Wirkng auf das Angebot von Arbeit und Kapital haben. Auch Vermögens- sowie Erbschafts- und Schenkungssteuern haben kaum verzerrende Wirkung und tragen gleichzeitig zur Verringerung von Vermögensungleichheit bei.

Die OECD empfiehlt ihren Mitgliedsländern, die Besteuerung auf immobile Faktoren zu verschieben. Steuern und Abgaben auf Kapitaleinkünfte oder Arbeit könnten so etwa durch Steuern auf Konsum oder Vermögen ersetzt werden. Sowohl Deutschland als auch Österreich hat die OECD empfohlen, die Abschaffung von Schenkungs- und Erbschaftssteuer zu überdenken.

 

Studien zum Thema

Revenue Statistics

Wirtschaftsbericht Deutschland

Wirtschaftsbericht Österreich

Tax and Economic Growth – Economics Department Working Paper No 620

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