‌‌Meine Zahl 

 

Daten und Statistiken haben großen Einfluss auf Politik und öffentliche Debatten. Ob soziale Ungleichheit, Bildung oder wirtschaftliche Entwicklung, politische Forderungen und Entscheidungen werden meist mit Zahlen begründet. Doch kann man all diesen Statistiken überhaupt trauen? Was haben die Zahlen mit dem wirklichen Leben zu tun? Wer sind die Menschen, die uns diese Zahlen liefern?

Wir bei der OECD glauben an den Wert von Daten und Fakten. Sie gehören zum Kern unserer Arbeit, und wir setzen alles daran, sie möglichst neutral und objektiv zu bewerten. Uns ist aber auch klar, dass es eine wertfreie Wissenschaft nicht gibt. Denn auch Wissenschaft ist von Menschen gemacht.

Auf dieser Seite möchten wir deshalb die Menschen hinter unserer Arbeit zu Wort kommen lassen. Anhand eines konkreten Beispiels – ihrer Zahl - beschreiben sie, was sie in ihrer Arbeit motiviert und beschäftigt.

Meine Zahl: 240 Mrd.

David Bradbury, Steuerexperte

Seit etwas mehr als vier Jahren engagiere ich mich bei der OECD im Kampf gegen die internationale Steuervermeidung. 240 Milliarden US-Dollar – so unsere Schätzung – ging den Regierungen allein im Jahr 2014 an Steuereinnahmen durch Steuervermeidung und Gewinnverlagerung verloren.

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MEINE ZAHL: 38

Lara Fleischer, Statistikerin

Als Statistikerin beschäftige ich mich nicht, wie man denken könnte, mit trockenen Zahlen. Im Rahmen der Better Life Initiative erforsche ich, was das Leben lebenswert macht. Dabei versuche ich unter anderem herauszufinden, warum immer weniger Menschen ihren Regierungen Vertrauen entgegenbringen.

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Meine Zahl: 46

Paolo Falco, Arbeitsmarktökonom

Als Arbeitswissenschaftler bewegt mich gerade das Thema „Zukunft der Arbeit“. Die Zahl 46 steht für den durchschnittlichen Anteil an Arbeitsplätzen in den OECD-Ländern, der sich aufgrund des technologischen Fortschritts sehr wahrscheinlich radikal verändern wird.

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Meine Zahl: 2

Nicola Brandt, Volkswirtin

Der Schlüssel zu einem guten Leben und mehr Chancengleichheit sind für mich als Volkswirtin neben Wirtschafts- und Steuerpolitik vor allem Bildung und öffentliche Investitionen. Mit „meiner“ Zahl will ich zeigen, dass Karrierechancen durchaus etwas mit dem Wohnort zu tun haben.

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Meine Zahl: 33

Paul Schreyer, Statistiker

„Without data you’re just another person with an opinion”, dieser Ausspruch von W. Edwards Deming ist seit 30 Jahren Leitmotiv für meine Arbeit als Statistiker. In meinem Video spreche ich über unbezahlte Arbeit und die Wertschätzung, die sie verdient.

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Meine Zahl: 3

Thomas Liebig, Migrationsexperte

Bei der OECD arbeite ich vor allem an den Themen Migration und Integration. Arbeit und Bildung sind für mich die Basis für eine erfolgreiche Integration. Dabei ist die Chancengleichheit zwischen Migranten und im Inland geborenen Menschen auf dem Arbeitsmarkt ein ganz wichtiger Punkt.

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Meine Zahl: 30

Gaelle Ferrant, Gender- und Entwicklungsexpertin

Bei der OECD betreue ich derzeit das Gender-Programm und befasse mich insbesondere mit dem Social Institutions and Gender Index (SIGI). Der SIGI ist ein von der OECD entwickelter länderübergreifender Indikator, der anhand von Zahlen geschlechterbasierte Diskriminierung aufzeigt.

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Meine Zahl: 14

Maxime Ladaique, Sozialwissenschaftler

Bei der OECD arbeite ich an der Datenanalyse und -verbreitung sowie an der Entwicklung von Indikatoren für verschiedene arbeitsmarkt- und sozialpolitische Projekte. Ich liebe es, mit Zahlen umzugehen und freue mich besonders, wenn am Ende ein schönes Ergebnis herauskommt.

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