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Der Großraum Chicago verfügt über das zweitgrößte Nahverkehrsnetz der USA. Dennoch bräuchten 86 Prozent der Vorstadtbewohner mit den Öffentlichen länger als 90 Minuten zur Arbeit. (OECD Territorial Reviews: The Chicago Tri-State Metropolitan Area, United States 2012, S. 89)
In OECD-Ländern ist der Beschäftigungsanteil in der Land- und Forstwirtschaft zwischen 1960 und 2009 um etwa 25 Prozent gesunken. (Bessere Kompetenzen, bessere Arbeitsplätze, ein besseres Leben, S. 21)
Rund ein Drittel aller Raucher weltweit lebt in China. Ändern sich die Gewohnheiten nicht, dann werden bis 2030 jedes Jahr mindestens zwei Millionen Chinesen an ihrer Sucht sterben. (Health at a Glance: Asia/Pacific, S. 50)
Fast zehn Prozent der Kinder in OECD-Ländern leben in einer Patchwork-Familie, etwa 15 Prozent in einem Alleinerzieher-Haushalt. Jedes 15. Kind wohnt bei seinen Großeltern. (The Future of Families to 2030, S. 17)
In Österreich fühlen sich 22 Prozent der im Ausland Geborenen ethnisch diskriminiert, in der Schweiz nur 8 Prozent. (Integration von Zuwanderern: OECD Indikatoren 2012, S. 150)
Die Schweiz vergibt den größten Anteil ihrer öffentlichen Gelder für Entwicklungszusammenarbeit an Togo; Österreich an den Kongo und Deutschland an... China. (Development Co-operation Report 2012, S. 193-241)
Steuern und staatliche Transfers drücken die Einkommensungleichheit in der OECD (ohne Mexiko/Chile) erheblich, während sie in lateinamerikanischen Ländern kaum etwas bewegen. (Latin America Economic Outlook 2012, S. 78)
Bleifreies Benzin bewahrt jährlich 1,2 Millionen Menschen vor einem frühzeitigen Tod. Gleichzeitig ist Luftverschmutzung noch immer die Hauptursache für umweltbedingte Todesfälle. (Development Co-operation Report 2012, S. 40 & S. 90)
Fast die Hälfte der Schweizerinnen, und die klare Mehrheit aller Frauen in den Niederlanden hat einen Teilzeitjob. In Osteuropa ist diese Arbeitsform bei beiden Geschlechtern eher unüblich. (Closing the gender gap, S. 161)
Weniger als drei Prozent der Gesundheitsausgaben in EU-Ländern fließen in Präventionsmaßnahmen. Top: Rumänien (6,2) und Finnland (5,4), Schlusslichter: Italien und Zypern mit 0,5 Prozent. (Health at a Glance: Europe 2012, S. 124/125)
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