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Das Wachstum hat sich 2012 auf Grund der Exportschwäche verlangsamt, obwohl die meisten Komponenten der Inlandsnachfrage weiterhin relativ robust sind. Die Verlangsamung wird den Projektionen zufolge bis in das Jahr 2013 hinein andauern, anschließend sollte sich die Wirtschaftstätigkeit unter dem Einfluss expandierender Exportmärkte jedoch allmählich wieder erholen.
Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage wird von einer allmählichen Verbesserung des Vertrauens und einem Anstieg des Welthandels im Prognosezeitraum profitieren, und das Wachstum wird den Projektionen zufolge in den Jahren 2013 und 2014 auf 0,8% bzw. 1,8% anziehen.
Deutschland ist eins von zwei europäischen Ländern, in denen die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben 2010 unbeeindruckt von der Wirtschaftkrise gewachsen sind. Hatte der durchschnittliche Anstieg der Ausgaben in Deutschland zwischen 2000 und 2009 bei 2,0 Prozent pro Jahr gelegen, so betrug der Zuwachs 2010 inflationsbereinigt 2,7 Prozent.
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Schnell wachsende Schwellenländer werden in den kommenden 50 Jahren einen immer größeren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung erbringen. Der OECD-Report Looking to 2060: Long-term growth prospects for the world kommt zu dem Schluss, dass sich das globale Gewicht der Wirtschaftsmächte erheblich verlagern wird.
Der Anteil junger Menschen, die weder in Beschäftigung noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung sind, ist in Deutschland auch in den Krisenjahren stabil geblieben. 2010 lag er für 15 bis 29-Jährige bei 12 Prozent und damit weit unter dem OECD-Durchschnitt von 15,8 Prozent.
In kaum einem Industrieland ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen fünf Jahren so sehr gesunken wie in Deutschland, gleichzeitig ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen erheblich höher als im OECD-Durchschnitt.
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In keinem anderen EU-Land ist die Zuwanderung so stark durch Migration aus anderen EU-Ländern geprägt wie in Österreich. Zugleich hat sich die Beschäftigungssituation von Migranten in Österreich stark verbessert.
In der vergangenen Dekade sind insgesamt fast 250 000 hochqualifizierte Migranten in die Schweiz gekommen. Sie wanderten vor allem in die wachsenden Beschäftigungsfelder ein.
Deutschland war das OECD-Land, das in 2010/2011 den größten Anstieg der Migration zu verzeichnen hatte. Auch die Beschäftigungssituation von Migranten hat sich stärker verbessert als in den anderen OECD-Ländern.
Angesichts der steigenden Lebenserwartung werden Regierungen das Renteneintrittsalter schrittweise anheben müssen, wenn sie sicherstellen wollen, daß die nationalen Rentensysteme zugleich angemessen und finanzierbar bleiben.
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