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In den ersten drei Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Ungleichheit der Bruttoeinkommen in der OECD stärker angestiegen als in den zwölf Jahren zuvor. Gleichzeitig dämpften Konjunkturpakete sowie Steuer- und Transfersysteme die negativen Folgen der Krise bis Ende 2010 für viele Haushalte ab.
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Der Anteil von Steuern und Abgaben an den Gesamtarbeitskosten in Deutschland ist 2012 je nach Familienkonstellation gleich geblieben oder leicht gestiegen.
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Nur globale Ansätze können dauerhaft verhindern, dass Steuersysteme multinationale Unternehmen bevorzugen und kleine Betriebe sowie die Bürger das Nachsehen haben. Viele Steuersysteme ermöglichen es international agierenden Unternehmen, durch geschickte Kunstgriffe nur fünf Prozent Steuern zu zahlen wo weniger große Firmen auf 30 Prozent kommen.
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Deutschland gehört zu den OECD-Ländern mit den geringsten Hürden für die Zuwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte. Dennoch fällt die dauerhafte Arbeitsmigration im internationalen Vergleich gering aus.
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Die Wettbewerbsfähigkeit und Exportleistung von Volkswirtschaften hängt heute stärker denn je davon ab, wie gut Länder in globale Wertschöpfungsketten eingebunden sind. Das ist die Erkenntnis aus einer neuen Datenbank, die die OECD zusammen mit der Welthandelsorganisation erstellt hat.
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Die OECD-Arbeitsgruppe gegen Bestechung bedauert, dass in Österreich bisher noch kein Urteil wegen der Bestechung von ausländischen Amtsträgern ergangen ist, obwohl seit der Ratifizierung des entsprechenden OECD-Übereinkommens vor 13 Jahren eine Reihe von Vorwürfen vorlag.
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Ein neues interkantonales Finanzierungsabkommen und zusätzliche Maßnahmen zur Finanzierung von Berufsaus- und Weiterbildung würden der Schweiz laut Analyse eines neuen OECD-Berichts helfen, ihren steigenden Bedarf an spezialisiertem technischem Know-How und anderen Fachkompetenzen zu befriedigen.
Trotz niedriger Bildung ist die Arbeitsmarktsituation von Zuwandererkindern in Deutschland besser als in vielen anderen OECD-Ländern. In der Gruppe der 15 bis 34-Jährigen waren 2008 in Deutschland 13 Prozent der Kinder von Einwanderern weder in Ausbildung noch in Beschäftigung, im OECD-Schnitt waren es über 16 Prozent.
Die Wirtschaft schwächt sich unter dem Einfluss der Verlangsamung des Welthandels deutlich ab. Ungewöhnlich niedrige Zinssätze kurbeln die Inlandsnachfrage an, was wiederum die Importe steigen und den Leistungsbilanzüberschuss schrumpfen lässt. Im Zuge der Erholung an den Exportmärkten wird das reale BIP den Projektionen zufolge 2013 um ½% und 2014 um 2% expandieren.
Das Wachstum hat sich 2012 auf Grund der Exportschwäche verlangsamt, obwohl die meisten Komponenten der Inlandsnachfrage weiterhin relativ robust sind. Die Verlangsamung wird den Projektionen zufolge bis in das Jahr 2013 hinein andauern, anschließend sollte sich die Wirtschaftstätigkeit unter dem Einfluss expandierender Exportmärkte jedoch allmählich wieder erholen.
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