OECD-Wirtschaftsbericht: USA 2010

 

(New York – 20. September 2010) Die Wirtschaftsleistung der USA beginnt in diesem Jahr, unterstützt durch erhebliche Konjunkturmaßnahmen, erstmals seit der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit wieder zu steigen. Dies geht aus dem aktuellen Zurück zur Hauptseite "OECD-Wirtschaftsbericht USA 2010" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der heute in New York vorgestellt wurde.

 

In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres waren die Folgen der Wirtschaftskrise in den USA noch deutlich spürbar. Seitdem ist jedoch ein positives Wachstum des Bruttoinlandsprodukts festzustellen. So rechnet man in diesem Jahr sogar mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung nach Projektionen der OECD um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Beschäftigten steigt wieder an, allerdings wird die Arbeitslosenquote noch lange nicht das Niveau von vor Beginn der Krise erreichen. Zudem bleibt Langzeitarbeitslosigkeit weiterhin ein Problem.

 

„Es wird zunehmend deutlich, dass die Konjunktur sich wieder abgeschwächt hat. Das steht jedoch nicht im Widerspruch zu früheren Erholungsphasen. Wir sehen daher nicht die Gefahr einer sogenannten „Double-Dip-Rezession“. Allerdings dürfte die Erholung auch nicht stark genug sein, um eine spürbare Entlastung am Arbeitsmarkt zu erreichen." sagte OECD Generalsekretär Angel Gurría bei der Präsentation des Berichts in New York.

 

Zudem machte Gurría deutlich, dass weitere Unterstützung durch die Fiskal- und Geldpolitik notwendig sein wird und begrüßte deshalb die Ankündigung von US-Notenbankchef Ben Bernanke, falls notwendig, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Außerdem sprach sich Gurría für eine Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung, für Ausbildungsmaßnahmen  sowie für Steuererleichterungen für Arbeitnehmer aus.

 

Das Ziel der US-Regierung die öffentliche Verschuldung bis 2015 auf 3 Prozent des BIP zu verringern wird ebenfalls unterstützt. Die von Präsident Obama gegründete  überparteiliche Nationalen Kommission für verantwortungsvolle Finanzpolitik und Reform, mit dem Auftrag, Vorschläge für weitere Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zu finden, geht nach Ansicht der OECD in die richtige Richtung. Gurría fügt dem hinzu, „Selbst wenn die Maßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden, diese jetzt anzukündigen ist ein wichtiges Signal.“

 

Der beste Weg die öffentlichen Finanzen zu stärken wäre die Effizienz der öffentlichen Ausgaben zu erhöhen. Dies gilt insbesondere für das öffentliche Gesundheitswesen. Ein wichtiger Meilenstein ist deshalb die aktuelle Reform des Gesundheitswesens mit ihren Maßnahmen zur Reduzierung der Gesundheitsausgaben.

 

Die OECD empfiehlt zudem die Förderung von Arbeitslosen durch Weiterbildung  auszuweiten,  um so Arbeitnehmern die Anpassung an die Wirtschaftslage zu erleichtern. Solche Fördermaßnahmen können  die Rückkehr von Arbeitnehmern auf den Arbeitsmarkt erleichtern, insbesondere auch bei Langzeitarbeitslosen.

 

Darüber hinaus macht der Bericht deutlich, dass die USA eine zentrale Rolle bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen spielen müssen. In diesem Zusammenhang sind die Maßnahmen der Regierung zur Förderung von emissionsmindernden Technologien wichtig. Bisher sind diese aber wegen fehlender Anreize unzureichend. Eine Steuer auf CO2-Ausstoss oder ein System für Emissionshandel  wären Schlüsselanreize für Investitionen in eine nachhaltige Wirtschaft. Dies wäre auch wesentlich kostengünstiger als rein regulatorische Maßnahmen.

 

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