Society at a Glance 2011: Schweiz

 

Society at a Glance gibt einen Überblick über soziale Trends und politische Entwicklungen in den OECD-Ländern. Wie unterscheiden sich etwa Scheidungsraten, Beschäftigungsquoten, Sozialausgaben, Einkommen, Kindersterblichkeit, Wahlverhalten oder Toleranz in den einzelnen Ländern? Die Studie versucht, den gesellschaftlichen Wandel innerhalb der OECD greifbar zu machen und gibt Indikatoren an die Hand, mit denen die Entwicklungen in verschiedenen Ländern verglichen werden können.

Einige Ergebnisse:

  • Die Schweizer leben lange, nämlich im Schnitt 82,2 Jahre. Nur die Japaner werden mit durchschnittlich 82,7 Jahren noch älter. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 79,3 Jahren [PDF]. Die Schweizer geben allerdings auch einen großen Teil ihres Bruttonationaleinkommens für ihre Gesundheit aus. Nur in den USA und Frankreich sind die Ausgaben noch höher. [PDF]

  • Die Schweiz hat nach Luxemburg und Israel den dritthöchsten Anteil an Migranten. Jeder vierte Bewohner der Schweiz ist nicht im Land geboren sind. Im OECD-Mittel sind es 11,7 Prozent der Menschen. [PDF]

  • In keinem OECD-Land arbeitet ein höherer Anteil der Bevölkerung als in der Schweiz: 79,2 Prozent der Schweizer im erwerbsfähigen Alter haben einen Job. Die Arbeitslosigkeit ist mit 4,2 Prozent am viert-niedrigsten hinter Norwegen, Korea und den Niederlanden. [PDF]

  • Schweizer sind hilfsbereit: 55 Prozent aller Schweizer haben im Monat vor der Befragung entweder einen Freiwilligendienst verrichtet, Geld gespendet oder einem Fremden geholfen. Im OECD-Durchschnitt zeigten nur 39 Prozent der Menschen ein ähnlich soziales Verhalten. [PDF]

  • Schweizer haben Vertrauen in ihre Institutionen: Auf einem Index von null bis hundert erreicht die Schweiz 71 Punkte. Getoppt wird sie von den nordischen Ländern, allen voran Finnland mit 82 Punkten. Am untersten Ende der Vertrauensskala befindet sich Mexiko (38 Punkte). [PDF]

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