FATF-Bericht zu Geldwäsche im Fußball

 

(Berlin/Paris – 1. Juli 2009) In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich der Fußball von einem beliebten Zeitvertreib zu einer globalen Industrie entwickelt. Mit der Kommerzialisierung ist der Sport auch für Kriminelle attraktiv geworden. Allerdings haben sich die Strukturen und Regeln noch nicht überall an diese neuen Risiken angepasst.

 

Die bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angesiedelte Financial Action Task Force (FATF), die u.a. globale Standards gegen Geldwäsche erarbeitet, hat nun in einer Studie zu Geldwäsche im Fußball diese Risiken analysiert.

 

Der FATF-Bericht untersucht den Sektor in ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dabei werden Bereiche identifiziert, die zu illegalen Investitionen genutzt werden könnten. Neben den Experten aus FATF und nicht-FATF Mitgliedsländern haben die Autoren für diesen Bericht auch mit der FIFA, der UEFA und dem IOC zusammengearbeitet.

 

Die Studie soll auf die Risiken illegaler Geschäfte im Fußball, aber auch in der gesamten Sportindustrie aufmerksam machen und so dem Missbrauch des Sports durch Kriminelle vorbeugen. Er soll Entscheidungsträger, Strafverfolgung, Finanzsektor und Aufsichtsbehörden helfen die Risiken zu verstehen, um mit dem Problem besser umgehen zu können.

 

Der Bericht steht auf der Webseite der FATF unter www.fatf-gafi.org als PDF zur Verfügung.

 

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