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Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen ist ein langfristiger Prozess – Grundlegende Sprachkenntnisse entscheidender Faktor

 

(Paris/Berlin, 7. September 2016) - Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen hat sich in der Vergangenheit als ein langfristiger Prozess erwiesen. Zwar erhöht sich die Erwerbsquote stetig, je länger die Menschen im Aufnahmeland sind, es dauert aber rund 20 Jahre bis die Erwerbsquote von nicht-Migranten erreicht ist. Frauen tun sich auf dem Arbeitsmarkt erheblich schwerer als Männer. Hochqualifizierte hatten es in Deutschland in der Vergangenheit besonders schwer, eine ihrer Qualifikation entsprechende Beschäftigung zu finden. Schon einfache Sprachkenntnisse erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit erheblich.

Dies sind die wesentlichen Ergebnisse eines gemeinsamen Arbeitspapier der OECD und der EU-Kommission, das heute veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf einer europaweiten Erhebung aus dem Jahr 2014 und gibt Aufschluss darüber, wie gut die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in der Vergangenheit gelungen ist.

» Studie lesen (PDF)



» Webinar mit Thomas Liebig (OECD) nachhören


Pressekontakt:
Matthias Rumpf
Matthias.Rumpf@oecd.org
Tel.: +49-30-28883541

 

 

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