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Zahl der Zuwanderer geht in Österreich gegen den OECD-Trend zurück

In Österreich haben sich 2006 entgegen dem OECD-Trend deutlich weniger Ausländer niedergelassen als in den Jahren zuvor. Kamen 2004 noch 57.100 Migranten mit einem auf Dauer angelegten Aufenthaltstitel nach Österreich, waren es 2006 nur noch 46.400. Im gesamten OECD-Raum ist die Zahl dieser Migranten im gleichen Zeitraum dagegen um etwa 18 Prozent gestiegen. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung liegen die Zuzüge nach Österreich jedoch nach wie vor um rund ein Drittel über dem Schnitt über 19 OECD-Länder, für die Daten vorliegen. Dies geht aus dem International Migration Outlook 2008 hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute in Paris vorgestellt hat.